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Gutscheine verschenken: Mit diesen Ideen wird es ein Erfolg

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FRIENDS WINTER
Über Gutscheine kann man sich auch freuen | Patrick Orton via Getty Images
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  • Gutscheine als Geschenk müssen nicht unkreativ sein
  • 22 Ideen, wie sich Freunde und Familie doch über Gutscheine freuen

Gutscheine haben nicht unbedingt einen guten Ruf als Geschenk. Sie gelten immer wieder als unkreativ und unmotiviert. Doch das muss nicht sein: Ein origineller Gutschein kann weit mehr als eine Last-Minute-Notlösung zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zur Hochzeit sein. Tipps und Ideen zu Gutscheinen, damit diese den Beschenkten wirklich erfreuen.

1. Gutscheine sollten wohlüberlegt sein

Ein einfacher Gutschein für Amazon oder Otto, am Morgen des 24. Dezember schnell gekauft und ausgedruckt, sagt nur eines: "Ich hab keine Ahnung, was ich dir schenken soll." Das ist zwar nicht böse gemeint, wirkt aber auf den Beschenkten doch ein wenig lieblos.

Dabei können selbst Gutscheine für die großen Warenhäuser oder große Modeketten wie Zalando und H&M durchaus gelungene Geschenke sein. Dazu sollten sie aber von einer schönen Weihnachtskarte oder Geburtstagskarte (zum Beispiel aus dem HuffPost-Shop) begleitet sein. Schön ist es natürlich, wenn man die Karte selber bastelt:

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Plant jemand eine große Reise, kann sich der Gutschein zum Beispiel auf einen Reiseführer zum Ziel beziehen. Der Kunstfreund darf sich einen Bildband nach Wahl aussuchen und der Hobbyhistoriker die Biografie einer Persönlichkeit, die ihn gerade fasziniert.

Klagt die Freundin darüber, dass ihr Lieblingspulli ein Loch hat, kann sie sich mit einem Kleider-Gutschein Ersatz kaufen. Die Leseratte, bei der sich die Bücher auf dem Boden stapeln, bekommt einen Gutschein für ein Möbelhaus - damit die Bücher endlich eine Heimat in einem schönen Regal finden.

Zweckgebundene Gutscheine zeigen, dass der Schenkende den Beschenkten doch ganz gut kennt und ihm nur bei der Endauswahl die Entscheidung überlässt.

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2. Verschenkt Freiheit

Eintrittskarten sind beliebte Geschenke. Blöd nur, wenn für die beste Freundin genau dann Konzertkarten gekauft wurden, wenn deren Oma den 80. Geburtstag groß feiert. Wer bei der Terminplanung unsicher ist, greift daher besser zu einem zweckgebundenen Gutschein:

Musicaltickets oder Kino-Gutscheine für einen Termin nach Wahl oder Gutscheine für das örtliche Konzertbüro. So kann der Beschenkte das Konzert auswählen, das terminlich am besten passt.

Gleiches gilt für Sportveranstaltungen: Gutscheine für ein Fußballspiel des Lieblingsvereins werden gerne angenommen. Der genaue Spieltermin wird dann gemeinsam bestimmt.

Beliebt sind auch Gutscheine für einen gemeinsamen Ausflug. Einerseits sind dies konkrete Gutscheine, zum Beispiel für das nahe Thermalbad oder den Freizeitpark, die dort erworben werden. Wer es kreativer mag, kann zum Beispiel einen Wandertag oder einen Ausflug ans Meer verschenken: Der Beschenkte darf sich das Ziel und den Termin aussuchen. Der Schenker organisiert den Rest von der Anfahrt über die beste Route bis zum Proviant.

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Bei Kulturfreunden geht dies auch mit Sightseeing: ein Gutschein, endlich mal dieses tolle neue Museum oder die neu eröffnete Ausstellung in der Stadt zu besuchen.

3. Verschenkt unvergessliche Erlebnisse

Jeder hegt insgeheim Träume, bei denen ihnen der letzte Schubs fehlt. In diese Marktlücke sind mit großem Erfolg Anbieter von Erlebnisgutscheinen wie "mydays" oder "Jochen Schweizer" gestoßen. Eine romantische Ballonfahrt über den Heimatort, einmal im Leben einen Ferrari fahren, an einem Samurai-Workshop teilnehmen oder im Viererbob eine Bobbahn hinunterrasen: Es gibt heute nichts, das sich nicht realisieren lässt.

Wer knapp bei Kasse ist, verschenkt dagegen Gutscheine zum Nulltarif: Über einen Abend kuscheln mit der Liebsten, bei den Eltern den Speicher aufräumen oder über einen Monat alle Hausarbeit übernehmen. Zeit für die liebsten Menschen im eigenen Leben ist schließlich auch ein wertvolles Geschenk.

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(cho)