Huffpost Germany

Betrüger wollen alte Dame ausrauben - doch in ihrem Haus wartet die böse Überraschung

Veröffentlicht: Aktualisiert:
OLD WOMAN DOOR
Symbolbild: Betrüger wollen alte Dame ausrauben - doch in ihrem Haus wartet die böse Überraschung | moodboard via Getty Images
Drucken

Die mutige Rentnerin Johanna Rast aus München hat dabei geholfen, zwei Betrüger hinter Gitter zu bringen. Die beiden Männer hatten offenbar vor, die 79-Jährige in ihrem eigenen Haus auszurauben, doch die alte Dame hatte das böse Spiel durchschaut, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete.

Die Rentnerin erzählte der Zeitung, dass sie vor Kurzem einen Anruf von einem Mann erhielt, der sie nach ihrem Konto befragte. Rast ahnte, dass er ein Betrüger sein musste, stellte sich aber dumm. Um das Konto auf Falschgeld zu überprüfen, solle sie ihre EC-Karte und ihre PIN in ein Kuvert stecken, das er dann abholen würde.

Rast rief sofort die Polizei

Rast willigte ein und rief die Polizei. Die Münchner Polizei reagierte sofort und schickte eine Streife vorbei. Die Polizisten versteckten sich im Treppenhaus und warteten, bis die Betrüger kamen.

Rast - nun in der Rolle des Lockvogels - wurde nun doch etwas nervös, als der Mann bei ihr klingelte. Aber alles ging gut aus: Sie habe nur ein kurzes Gespräch geführt "und dann sprangen meine Polizisten mit einem Satz aus dem Versteck und riefen: Halt, Polizei!", erzählte sie der "Süddeutschen Zeitung".

Die Betrüger sind in U-Haft

Den Beamten gelang es, den Mann und seinen mutmaßlichen Komplizen festzunehmen, die beiden sind nun in Untersuchungshaft.

Tatsächlich häufen sich die Fälle von sogenannten "Enkeltrickbetrügern", die ahnungslosen Senioren ihr Erspartes abnehmen. Die Polizei empfiehlt, einfach aufzulegen, wenn ein Unbekannte Sie anruft und Geld von Ihnen fordert oder Ihre Kontodaten haben will. Eine Bank würde Sie niemals darum bitten, Ihre PIN zu verraten.

Auch auf HuffPost:

Fassungslos: Er wollte wissen, warum seine Frau abends immer so müde ist – also spionierte er ihr nach

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png