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YouGov-Umfrage: Fast jeder zweite Deutsche erwartet Dritten Weltkrieg (EXKLUSIV)

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Fast jeder zweite Deutsche fürchtet sich vor einem Dritten Weltkrieg in den kommenden vierzig Jahren. Das ergab eine repräsentative YouGov-Umfrage exklusiv für die Huffington Post.

Das Meinungsforschungsinstitut befragte 1009 Personen, ob sie einen Weltkrieg in den kommenden vierzig Jahren für wahrscheinlich halten und, ob sich die Gefahr für einen Weltkrieg durch die Wahl von Donald Trump als US-Präsidenten erhöht hat.

Das Ergebnis der Umfrage ist bei der ersten Frage überraschend eindeutig. 47 Prozent der Deutschen denken, es wird in diesem Zeitraum wahrscheinlich zu einem neuen Weltkrieg kommen, 39 Prozent denken das ist unwahrscheinlich. 15 Prozent äußerten sich bei dieser Frage unentschlossen.

In der zweiten Frage hingegen sind die Deutschen gespalten. 42 Prozent denken, dass sie die Wahrscheinlichkeit für einen Weltkrieg durch die Wahl Donald Trumps erhöht hat, 40 Prozent sagen, sie ist gleich geblieben. Überraschend ist, dass vor allem Befragte in der jüngsten Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren denken, dass durch Trump die Kriegsgefahr gestiegen ist - nämlich 48 Prozent.

Verschiedene Szenarien für die Zukunft Europas

Wir leben in Zeiten einer hoch polarisierten Gesellschaft, so viel ist klar. Nationalistische Bewegungen überall in Europa gewinnen an Zuspruch, viele Menschen befürchten gar ein Auseinanderbrechen der EU.

Der renommierte Politologe Ivan Krastev warnte in der Huffington Post: "2017 könnte für Europa ein Revolutionsjahr wie 1917 werden."

Der Forscher hat aber auch ein anderes Szenario. Eines, das weniger düster ist. "Der Sieg von Trump könnte auch identitätsstiftend sein", sagte Krastov. Eingeengt zwischen Putin und Trump könnte Europa so stark zusammenwachsen, wie es heute noch keiner zu träumen wagt.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

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Flüchtlingskrise: Helft den Helfern!

Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen wie kein anderes Thema. Viele blicken fassungslos auf das, was sich an Europas Grenzen abspielt. Auf das Leiden und die Nöte der Hilfesuchenden.

Dabei gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die vor Ort helfen, die Probleme zu lösen. Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post spannende Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt.

In einem großangelegten Projekt hilft der Verein SyrienHilfe e.V. vor Ort Menschen in Not, die ihre Heimat nicht verlassen können oder wollen. Seit 2012 setzen sich Ärzte, Ingenieure, Archäologen, Lehrer und Künstler in dem Bürgerkriegsland dafür ein, dass die Bevölkerung in ihrem eigenen Land ein würdevolles Leben führen kann.

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