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Bewaffneter stürmt Altersheim für Mönche in Frankreich - eine Tote

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FRANKREICH
Ein bewaffneter stürmte in Frankreich ein Altenheim | AP
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  • In Frankreich hat ein Bewaffneter ein Altersheim für Missionare gestürmt
  • Er tötete eine Frau
  • Die Polizei geht allerdings nicht von einem terroristischen Hintergrund aus

Ein vermummter Bewaffneter hat in Südfrankreich nach Medienberichten ein Altersheim für Mönche überfallen und mindestens einen Menschen getötet.

Der Täter sei am Donnerstagabend in die Einrichtung nahe Montpellier gestürmt und habe eine Frau erstochen, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittlerkreise. Nach Angaben von AP wurde die tote Frau gefesselt und geknebelt außerhalb des Gebäudes gefunden. Der Täter sei auf der Flucht. Die Präfektur stufe die Tat als "kriminellen Akt" ein.

Spezialeinheiten der Gendarmerie durchkämmten das Areal auf der Suche nach dem Mann und brachten rund 60 Bewohner in Sicherheit.

Das Motiv des Täters ist noch unklar

Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um einen Einzeltäter, der auch mit einer abgesägten Schusswaffe bewaffnet sei. Sein Motiv liege noch im Dunkeln.

In dem Heim "Les Chênes verts" leben Geistliche, die zuvor in Afrika gearbeitet haben, wie ein Mitarbeiter der Diözese Montpellier der AFP sagte.

Der Bürgermeister von Montferrier-sur-Lez, Michel Fraysse, sagte der Nachrichtenagentur, in der Einrichtung seien rund 60 frühere Missionare sowie bis zu 14 Laien und Gläubige untergebracht.

Dem Bericht zufolge befanden sich zwei Dutzend Polizei- und Feuerwehrfahrzeugen zu einem Großeinsatz vor Ort.

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(ben)