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Vorfreude auf Weihnachten: So magisch ist der Nürnberger Weihnachtsmarkt

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Reges Adventstreiben vor der Nürnberger Frauenkirche

Einer der größten und bekanntesten Weihnachtsmärkte Deutschlands öffnet am 25. November seine Pforten: Der Nürnberger Christkindlesmarkt. Bis zum 24. Dezember locken verführerische Düfte, Lebkuchen, Feuerzangenbowle und die Original Nürnberger Rostbratwürste wieder zahlreiche Besucher aus der ganzen Welt an. Auch in diesem Jahr startet der Christkindlesmarkt mit den berühmten Worten "Ihr Herrn und Frau'n, die Ihr einst Kinder wart, seid es heut wieder." Diesen Satz spricht das Christkind - in diesem Jahr handelt es sich um Barbara Otto - pünktlich am Freitag um 17.30 Uhr bei der Eröffnung.

Im vergangenen Jahr strömten über zwei Millionen Besucher zum Weihnachtsmarkt am Nürnberger Hauptmarkt. Zwischen den mehr als 160 Buden vergeht die Zeit wie im Flug. "Vom Adventsschmuck bis zum Zwetschgenmännle ist hier alles zu finden", versprechen die Betreiber - und damit übertreiben sie nicht. Die Vielfalt der Verkaufsstände sucht wohl nicht nur in Deutschland seinesgleichen. Nichtsdestotrotz wird am Christkindlesmarkt sehr viel Wert auf Authentizität und Tradition gelegt. Tannengirlanden aus Plastik haben an den Buden nichts zu suchen; diese sind sogar untersagt.

Ansbach und Würzburg als Warnsignale

Auch wenn die Vorfreude riesengroß ist, ganz so unbeschwert wie in den letzten Jahren wird die Stimmung auf dem diesjährigen Christkindlesmarkt nicht sein. Zu präsent sind die Eindrücke der Terroranschläge von Ansbach und Würzburg vor wenigen Monaten. Die Stadt Nürnberg reagiert mit erhöhter Polizeipräsenz vor Ort und einem verschärften Sicherheitskonzept.

So sollen beispielsweise die Haupteingänge von Polizeifahrzeugen zugeparkt werden, um zu verhindern, dass ein Auto oder LKW unerlaubterweise auf den Hauptmarkt gelangt. Stichprobenartig sollen auch Taschenkontrollen durchgeführt werden. Eine konkrete Gefährdungslage besteht allerdings nicht, betont die Polizei. Einer gewohnt wundervollen Adventszeit in Nürnberg scheint also nichts im Weg zu stehen.