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Diese 7 Orte gehören zu den schönsten der Welt - und zu den tödlichsten

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Putsch in der Türkei, Bürgerkrieg in Syrien, Wahl in den USA: Politische Veränderungen und Spannungen können das Leben von tausenden Menschen auf den Kopf stellen. Von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr wie zuvor.

Nicht nur Entscheidungen im eigenen Land beeinflussen unser Leben. Denken wir allein an all die Orte auf der Welt, die Reisenden, Historikern und Hilfsorganisationen verwehrt sind, aufgrund von Kriegen und diktatorischen Regimes.

Hier sind 7 atemberaubende Plätze, die ihr nicht besuchen könnt: (Es ist zwar nicht offiziell verboten, dorthin zu reisen, doch aufgrund von Konflikten - innerhalb des Landes oder mit anderen Ländern - wird dringend davon abgeraten, sich dort aufzuhalten.)

1. Persepolis, Iran

Das wunderschöne Persepolis ist ein Juwel mitten in der Wüste. Die altpersische Residenzstadt wurde erst in den 1930er Jahren wiederentdeckt. Persepolis gehört zum Unesco-Welterbe und erinnert an ein einst blühendes Reich, das vor Jahrhunderten zu Grunde ging.

Reisende können den herrschaftlichen Ort zwar besuchen, doch insbesondere das US-Außenministerium rät dringend davon ab, da Amerikaner dem Risiko ausgesetzt sind, in der Gegend um Persepolis ohne erkennbaren Grund verhaftet und in dem Land festgehalten zu werden.

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2. Burundi

Seine malerischen Städtchen, begrünten Hügel und felsigen Küsten würden das afrikanische Land zu einem perfekten Urlaubsort für alle machen, die sich nach etwas Frieden und Auszeit sehnen. Doch der einst beliebte Touristen-Spot wird nun von politischen Konflikten und Gewalt erschüttert. Auch hier raten Ministerien von einem Besuch ab.

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3. Socotra, Jemen

Für kaum ein Land hat das Auswärtige Amt eine derart deutliche Reisewarnung ausgesprochen wie für den Jemen. In dem Nachbarland von Saudi-Arabien wüten seit Jahren heftige Konflikte, die terroristische Gefahr ist extrem hoch.

Das macht auch die jemenitische Inselgruppe Socotra zu einem unerreichbaren Ort für Reisende - was unglaublich schade ist. Denn Socotra ist berühmt für seine atemberaubend ungewöhnliche Landschaft, die aussieht, als sei sie nicht von dieser Welt.

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4. Nordkorea

Die strengen Gesetze des abgeschotteten Staates machen den Aufenthalt für westliche Bürger zumindest mühsam, wenn nicht waghalsig. Verhaltensweisen, die ganz offensichtlich keine Straftaten sind, aber nach nordkoreanischem Recht als Verstöße eingestuft werden, können Urlauber ins Gefängnis bringen.

Weil Nordkorea politische Beziehungen zum Rest der Welt verweigert, ist es für die betreffenden Regierungen so gut wie unmöglich, ihre Staatsbürger aus der Haft zu befreien.

Mit dem Zutritt verwehrt die nordkoreanische Regierung dem Rest der Welt faszinierende dörfliche Landschaften und erstaunliche Bauwerke.

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5. Mardin, Türkei

Mardin liegt in dem Gebiet in der Türkei an der Grenze zu Syrien, für das das Auswärtige Amt ebenfalls eine Reisewarnung ausgesprochen hat. Die Provinz mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt liegt damit derzeit außerhalb der Reichweite von Reisenden - und mit ihr eine malerische, labyrinthartige Hügellandschaft und historische Pracht.

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6. Palmyra, Syrien

Die überwältigenden Ruinen von Palmyra gehören wie Persepolis zum Unesco-Weltulturerbe und sind sind berühmt für ihre Kombination von altertümlichen Architekturstilen. Tragischerweise hat die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) die historische Stätte im vergangenen Jahr völlig zerstört.

Selbst wenn es für Besucher also ungefährlich wäre, den Ort zu betreten - sie würden inzwischen nur noch Schutt vorfinden. Einzig ein römisches Amphitheater hat den Angriff überstanden.

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7. Beirut, Libanon

Jahrhundertealte Architektur, Einkaufsmeilen wie in Paris und ein lebendiges Nachtleben: Beirut hat die Herzen von Reisenden auf der ganzen Welt erobert. Die Stadt im Libanon zu besuchen, erfordert in diesen Tagen aber viel Mut, denn die ständige Bedrohung durch Terrorismus macht die Metropole zu einem der unsichersten Orte der Welt.

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Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Huffington Post USA
und wurde von Lea Kosch aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet.

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(glm)