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Gesundheitliche Gründe: Bundespräsident Gauck muss Besuch in Jena abbrechen

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GAUCK JENA
Joachim Gauck in Jena | dpa
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Bundespräsident Joachim Gauck hat seinen Besuch in Jena aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen. Nach einer Diskussionsrunde mit Wissenschaftlern sagte Gauck, er fühle sich unwohl. Vermutlich habe er sich einen Infekt zugezogen, heißt es.

Laut "Thüringen 24" sagte der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow, dass der Bundespräsident den Besuch in Jena noch während seiner Amtszeit nachholen wolle.

Alle Termine in der thüringischen Stadt wurden kurzfristig abgesagt. Eigentlich hatte Gauck noch die Stadtkirche besichtigen und das ehrenamtliche Engagement von Bürgern würdigen wollen. Nach Angaben des Bundespräsidialamtes sollte er zurück nach Berlin gefahren werden.

Gauck wirkte schon Beginn einer Gesprächsrunde angeschlagen

Gauck hatte sich in Jena zuvor über Spitzenforschung im Gesundheitsbereich informiert und mit ausländischen Nachwuchswissenschaftlern über ihre Arbeit und ihr Leben in Jena gesprochen.

Danach ging es in einer Gesprächsrunde am Forschungscampus InfectoGnostics darum, wie Forschungsergebnisse in Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schneller in marktfähige Anwendungen überführt werden können.

Allerdings wirkte Gauck schon zu Beginn der Runde angeschlagen und sprach mit schwacher Stimme. Bevor er den Raum verließ, posierte er allerdings mit den Gesprächsteilnehmern noch für ein Foto.

Mit Material der dpa

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