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Umfrage zeigt: Trump ist nach der Wahl so beliebt wie nie

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DONALD TRUMP
Eine Umfrage von POLITICO und "Morning Consult" zeigt, dass Trumps Beliebtheit seit der Wahl zugenommen hat. | Bastiaan Slabbers via Getty Images
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  • Das Nachrichtenmagazin "Politico" und das Umfrage-Institut Morning Cusult haben in einer Umfrage die Beliebtheitswerte von Donald Trump überprüft
  • Seit seiner Wahl zum neuen Präsidenten erhält Trump zunehmend Zuspruch
  • Die Umfrage zeigt aber auch erschreckende Ergebnisse: Ein Großteil der Befragten kennt Trumps neue Regierungsspitze nicht

Donald Trump ist so beliebt wie noch nie.

Das hat eine Umfrage des US-Nachrichtenmagazins "Politico" und des Umfrage-Instituts Morning Consult ergeben.

Um ganz genau zu sein: Seine neue Beliebtheit ist seit der Wahlentscheidung laut der Umfrage um neun Prozentpunkte gestiegen.

Immer weniger sehen Trump als Katastrophe

Die Befragung zeigte auch, dass Trump immer weniger starke Kritiker aufbringt Vor der Wahl dachten noch 61 Prozent der Amerikaner schlecht über Trump. Mittlerweile haben weniger als die Hälfte (46 Prozent) eine schlechte Meinung zum neuen Präsidenten.

“Trumps Beliebtheit unter den Wählern hat, seitdem er zum Präsidenten gewählt wurde, einen neuen Höhepunkt erreicht“, sagte der Mitgründer von Morning Consult und Forschungsleiter Kyle Dropp zu "Politico". "Diese Hochphase ist üblich für neue Präsidenten. Obama zum Beispiel hatte nach der Wahl 2008 20 Punkte in seiner Beliebtheit dazugewonnen.“

Mehrheit ist mit Regierungswechsel zufrieden

Diese positive Stimmung scheint sich auch darauf auszuwirken, wie du Übergangsphase in der Regierung wahrgenommen wird.
Der US-Republikaner macht für 19 Prozent der Befragten eine gute Figur während des Regierungswechsels. Für einen Großteil (34 Prozent) ist kein Unterschied zu früheren Wechseln in der Spitze erkennbar. Ein Drittel empfindet die Übergangsphase chaotischer als nach anderen Präsidentschaftswahlen.

Priebus, Bannon, Sessions – Neuland für die Amerikaner

Erstaunlich ist, wie wenig die Befragten mit Trumps neuer Regierungsspitze anfangen konnten. Über die wichtigsten Führungskräfte des delegierten Präsidenten herrscht immer noch jede Menge Unwissenheit.

Mehr als die Hälfte der Befragten hatte noch nie von Trumps Stabschef Reince Priebus, seinem Chefstrategen Steve Bannon oder seinem Justizminister Jeff Sessions gehört oder hat keine Meinung zu ihnen.

Ein Großteil kennt die neuen mächtigen Männer an Trumps Seite nicht

Kaum zu glauben, dass sich ein Großteil der Befragten noch nie mit diesen Herren befasst hat. Vor allem wenn man bedenkt, welchen Einfluss sie in der Zukunft ausüben können und mit welchen extremen Haltungen sie zum Teil in der Vergangenheit aufgefallen sind.

Trumps neuer Chefstratege Bannon gilt als konservativer Hardliner und ist durch antisemitische Aussagen für die als rechts verrufene Nachrichtenseite Breitbart News aufgefallen. Auch Jeff Sessions fährt einen harten politischen Kurs. So ist er gegen die gleichgeschlechtliche Ehe und vertritt eine strenge Haltung in der Einwanderungspolitik. Immer wieder machte er sich für Zäune an der Grenze zu Mexiko stark.

1.885 registrierte Wähler nahmen an der Umfrage von Politico und Morning Consult teil. Politische Gruppierungen waren dabei homogen aufgeteilt. Jeweils ein Drittel Demokraten, Republikaner und unabhängige Wähler gehörten zu den Befragten.

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(ks)