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Mit bis zu 80km/h hinter einem Auto hergeschleift: So geht es dem Opfer der Bluttat von Hameln

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POLIZEIABSPERRUNG
Mit bis zu 80km/h hinter einem Auto hergeschleift: So geht es dem Opfer der Bluttat von Hameln | dpa
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Das brutale Verbrechen an einer Frau in Hameln bewegt Deutschland. Ihr ehemaliger Lebensgefährte soll die 28-Jährige an ein Auto gebunden und mit bis zu 80km/h 250 Meter über eine Straße geschleift haben. Das Opfer habe auf der Straße so laut geschrien, dass mehrere Menschen ans Fenster geeilt seien "und das Tatgeschehen beobachtet haben", sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge am Dienstag.

Jetzt gibt es erste Informationen über den Zustand des Opfers der brutalen Horror-Fahrt. Die junge Frau, die weiter in Lebensgefahr schwebt, soll vom Kopf bis zu den Füßen schwerste Verletzungen davongetragen haben, bestätigte Klinge.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung musste die Deutschtürkin mehrfach reanimiert werden. Noch am Abend der Tat sollen Ärzte beschlossen haben, die Frau per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik zu verlegen. Sie wurde in ein künstliches Koma verlegt. Erst am kommenden Wochenende sollen Ärzte demnach versuchen, sie aus dem Koma zu holen.

Das Verbrechen ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Der mutmaßliche Täter ging, als er sich der Polizei stellte, wohl selbst davon aus, seine Ex-Partnerin getötet zu haben.

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Doch ihre Familie hat weiter Hoffnung, dass sie die schweren Verletzungen überlebt. "Wir beten, dass sie wieder gesund wird“, sagte ihr Bruder der "Bild".