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Studie: Warum intelligente Menschen weniger Freunde haben

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Warum intelligente Menschen weniger Freunde haben. | Joel Addams via Getty Images
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Dieser Artikel erschien zuerst bei freundin.de

Sitzt du abends lieber allein auf der Couch und trinkst ein Glas Wein, statt dich mit Freunden zu treffen? Keine Angst, das macht dich nicht automatisch zum seltsamen Einzelgänger.

Vielleicht bist du einfach nur überdurchschnittlich intelligent. Eine im British Journal of Psychology veröffentlichte Studie unterstützt nun diese Annahme.

Gute Freunde sind wichtig. Generell kann man sie in 6 Typen der Freundschaft einteilen. Doch nicht alle Menschen können auf einen großen Freundeskreis blicken. Einen Grund dafür haben nun die britischen Evolutions-Psychologen Satoshi Kanazawa und Norman Li herausgefunden: Vor allem intelligente Menschen sind zufriedener, wenn sie keine Zeit mit Freunden verbringen.

Zeit in Gesellschaft ist verschwendete Zeit

Die Ergebnisse lassen vermuten, dass intelligente Menschen deshalb weniger gern in Gesellschaft sind, weil sie sich auf andere Dinge konzentrieren. Für diese Personen fühlt sich mit Freunden verbrachte Zeit verschwendet an, da sie lieber ihre Ziele verfolgen und daran arbeiten.

Die Forscher der Studie glauben, dass in vielen Menschen noch instinktiv das Verhalten unserer Vorfahren steckt. Damals, als die Menschen noch in Gruppen lebten, zusammen jagten und in der Wildnis ums Überleben kämpften, war es wichtig, möglichst viele Sozialkontakte zu haben. Heute sind diese für den Erhalt der Art deutlich weniger wichtig.

Intelligente Menschen haben sich laut der Studie besser an das moderne Leben angepasst. Den Instinkt zur möglichst guten Vernetzung haben sie nicht mehr. Sie spüren nicht das Bedürfnis, viele Freundschaften aufzubauen. Allein sind sie deshalb jedoch nicht. Wie die Studie zeigt, haben diese Menschen weniger, aber dafür sehr innige Freundschaften.

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