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American Music Awards 2016: Die Königskategorie geht an Ariana Grande

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Ariana Grande bei ihrer Ankunft bei den American Music Awards auf dem roten Teppich

Am 20. November wurden in Los Angeles zum 44. Mal die "American Music Awards" vergeben. Moderiert wurde das Spektakel um den Musikpreis, bei dem alljährlich die Fans per Internet-Abstimmung ihre Gewinner wählen, von US-Model Gigi Hadid und Comedian Jay Pharoah. Die beiden führten nicht nur durch den Abend sondern begeisterten das Publikum außerdem gleich zur Eröffnung mit einer Parodie des künftigen Präsidentenpaares Donald und Melania Trump. Auf Twitter erntete Hadid für ihre Imitation der aus Slowenien stammenden First Lady in spe allerdings teilweise harsche Kritik.

Hochgelobt wurde hingegen Ariana Grande. Die 23-Jährige räumte in der Königskategorie der AMAs ab und darf sich nun als "Künstler des Jahres" bezeichnen. Sie setzte sich dabei gegen Justin Bieber, Selena Gomez, Rihanna und Carrie Underwood durch. Im Jahr zuvor hatten sich One Direction über die Auszeichnung freuen dürfen.

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Drake, der mit zwölf Nominierungen zuvor einen Rekord in der Geschichte der American Music Awards zu verbuchen hatte, räumte schließlich drei Preise ab - in den Kategorien "Beliebtester Rap-Künstler", "Beliebtestes Rap-Album" und "Beliebtester Rap-Song". Justin Bieber ging zwar mit weniger Nominierungen ins Rennen der AMAs, durfte aber am Ende trotzdem mehr Preise als Drake mit nach Hause nehmen: Der Kanadier gewann in den Kategorien "Beliebtester Pop-/Rock-Sänger", "Beliebtestes Pop-/Rock-Album", "Beliebtester Pop-/Rock-Song" und "Video des Jahres". Seine Ex-Freundin Selena Gomez wurde hingegen zur beliebtesten Pop-Rock-Sängerin gewählt.

Prince bekommt posthum Trophäe

Im Andenken an den im April 2016 verstorbenen Prince wurde dem legendären Musiker posthum ebenfalls ein Award verliehen. Sein Soundtrack zum Film "Purple Rain" aus dem Jahr 1984 setzte sich gegen die musikalische Untermalung aus "Star Wars: Das Erwachen der Macht" und "Suicide Squad" durch. 2015 hatte Prince bei den American Music Awards selbst noch einen Preis überreicht.

Über weitere Trophäen durften sich unter anderem Blake Shelton, Carrie Underwood, Rihanna, Chris Brown, Twenty One Pilots, Adele, Enrique Iglesias und Beyoncé freuen.

Für Stimmung und Showeinlagen zwischen den Verleihungen der Trophäen war ebenfalls für gute Laune gesorgt. Bruno Mars durfte die AMAs 2016 beispielsweise mit seinem neuen Song "24K Magic" eröffnen, außerdem rockten Ariana Grande und Nicki Minaj zusammen mit einem ganzen Haufen oberkörperfreier Männer mit dem Song "Side to Side" die Bühne. Als weiterer Act des Abends feierte die Band Green Day mit ihrem neuen Song "Bang Bang" ein kleines Comeback.