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Die K-Frage: Mehrheit der Deutschen wünscht sich weitere Amtszeit von Angela Merkel

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  • Die Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine vierte Amtszeit von Angela Merkel aus
  • 55 Prozent wünschen sich laut einer Umfrage, dass die Kanzlerin wieder antritt
  • Seit August ist sie damit in der Wählergunst wieder gestiegen
  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

Zwar könnten ihre Beliebtheitswerte besser sein als derzeit, aber dennoch: Die Mehrheit der Deutschen möchte, dass Angela Merkel (CDU) erneut als Kanzlerkandidatin antritt.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die "Bild am Sonntag" wünschen sich 55 Prozent der Befragten eine weitere Amtszeit von Merkel.

39 Prozent wollen demnach nicht, dass Merkel nach der Bundestagswahl 2017 Kanzlerin bleibt. Besonders groß ist Merkels Rückhalt bei Unions-Anhängern (92 Prozent für eine 4. Amtszeit) und Frauen (66 Prozent).

Aber auch 54 Prozent der SPD-Wähler wollen, dass Merkel weitermacht. Gegenüber dem August hat sich die Zustimmung zu Merkel deutlich verbessert. Damals sprachen sich noch 50 Prozent gegen eine weitere Amtszeit aus, "Ja" sagten nur 42 Prozent.

Nur 21 Prozent würden Gabriel zum Bundeskanzler wählen

Könnte der Bundeskanzler direkt gewählt werden, würden sich aktuell 51 Prozent der Befragten für Angela Merkel und 21 Prozent für SPD-Chef Sigmar Gabriel entscheiden. Während die Unionswähler eindeutig für Merkel votieren (90:4 Prozent), ist das Ergebnis bei den SPD-Anhängern relativ knapp (48:39 Prozent für Gabriel).

Zeitgleich mit der CDU trifft sich heute in München CSU-Chef Horst Seehofer mit seinem Vorstand, um ein Papier über Gemeinsamkeiten und Gegensätze zwischen den Schwesterparteien zu besprechen.

Nach Informationen der "BamS" hatten Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in den vergangenen Wochen als Beauftragte ihrer Parteien Eckpunkte dazu aufgeschrieben.

Ein wichtiger Streitpunkt konnte nicht ausgeräumt werden: Die CSU hält an einer Obergrenze für Flüchtlinge fest, die CDU lehnt sie ab. Ein CSU-Präsidiumsmitglied sagte der Zeitung auf die Frage, ob man Merkel als Kandidatin unterstützt: "Personen und Inhalte gehören zusammen. Und da sind für uns Fragen offen."

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