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Pressekonferenz von Merkel und Obama:

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OBAMA MERKEL
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Barack Obama ist ein letztes Mal als US-Präsident in Deutschland. Erst kürzlich hatte er Kanzlerin Merkel als seine engste Vertraute gewürdigt - und legt den Deutschen nun ans Herz, ihren Kampf für demokratische Werte zu honorieren. Am Donnerstagnachmittag traten Obama und Merkel für eine gemeinsame Pressekonferenz im Kanzleramt vor die Kameras.

Zuerst erinnerte Merkel an die fünf vorangegangenen Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten in Deutschland, während dessen achtjähriger Amtszeit. Merkel bedankte sich für eine "verlässliche Zusammenarbeit" mit Obama. Sie erinnerte aber auch an schwierige Zeiten: "Die schwierigen Stunden waren verbunden mit den Fragen nach der Zusammenarbeit unserer Nachrichtendienste."

"Unsere bilateralen Beziehungen sind sehr gut und sehr eng", fasste Merkel zusammen. Auch in der Verhandlung eines Handelsabkommens sei es zu Fortschritten gekommen. "Es gibt kein Zurück zu Zeiten vor der Globalisierung", sagte Merkel.

"Wir haben große Fortschritte gemacht im Blick auf den Klimaschutz", erklärte die Bundeskanzlerin. Hier habe Obama einen großen Teil geleistet, das Pariser Klimaabkommen könne so "wegweisend" werden.

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Schon im Vorfeld der Pressekonferenz veröffentlichten Obama und Merkel einen gemeinsamen Beitrag für die "Wirtschaftswoche". Darin warben die Staatschefs für das Handelsabkommen TTIP und den Klimaschutz. Das wurde als Botschaft an den künftigen US-Präsidenten Trump gewertet. Er gilt als Gegner des freien Welthandels und will Klimaschutzvorgaben für die US-Industrie streichen.