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Parks statt Parkplätze: So radikal wollen Architekten Amsterdam umgestalten

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  • Der Plan eines niederländischen Architekturbüros könnte das Bild der Innenstadt Amsterdams radikal verändern
  • Ein rund angelegter Gehweg um das Herz der Stadt soll die Wasserfronten Amsterdams den Fußgängern zurückgeben

Die Stadt Amsterdam gilt eigentlich als eine der architektonischen Perlen Europas - doch Touristenmassen und Verkehrschaos machen der malerischen Stadt in den Niederlanden zu schaffen.

Das niederländische Architekturbüro Hofman Dujardin will das ändern. Der Plan, den die Firma auf ihrer Website vorstellte, sieht eine radikale Umstrukturierung der Innenstadt Amsterdams vor.

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Nach dem Plan der Architekten sollen die heute noch viel befahrenen Straßen im Herzen der Stadt Platz machen für Parks, Marktplätze, urbane Farmen – und den Menschen wieder Raum zum Atmen geben.

Plan soll Fußgängern die Wasserfront Amsterdams zurückgeben

Die Kernidee: Ein kreisförmiger angelegter Weg um das Zentrum Amsterdams soll Fußgängern und Radfahrern den Zugang zur malerischen Wasserfront der Stadt zurückgeben.

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Laut Plan soll der Weg von einem Park umringt werden, aus einem Parkplatz soll ein Marktplatz für Essenstände entstehen. Ein Bankgebäude soll für eine urbane Farm weichen.

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Der Verkehr, der heute noch die Straßen der Innenstadt verstopft, soll über eine neue Verbindung zum Norden der Stadt umgeleitet werden, um das Herz der Stadt zu entlasten.

Masterplan: Hologramme, Hoverboards und Platz zum Atmen

Die futuristisch anmutenden Zeichnungen des Architekturbüros zeigen zudem Hologramme, Hoverboards und Drohnen.

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Könnte so die Zukunft unserer Städte aussehen? Wann und ob der Plan, mit dem klingenden Namen "OAmsterdam" tatsächlich umgesetzt wird, ist bislang allerdings unklar.

Doch die Architekten treffen mit ihrere Vision zweifelsohne den Zeitgeist.

Immer mehr Städte sagen dem Verkehrschaos ihrer Innenstädte den Kampf an. Die Stadt Barcelona stellte in diesem Jahr so einen Fünf-Jahres-Plan vor, der fast 60 Prozent der vielbefahrenen Straßen der Stadt für Fußgänger und Radfahrer frei machen soll.

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