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Polizei bittet um Mithilfe: Im Fall der ermordeten Joggerin soll ein Schuh Antworten bringen

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  • Die Polizei sucht weiterhin nach dem Mörder der in Endingen ermordeten Joggerin
  • Neue Hinweise erhoffen sich die Ermittler vom Laufschuh der 27-Jährigen
Nach den ungeklärten Morden an zwei Frauen in Freiburg und dem nahe gelegenen Endingen treten die Ermittler weiter auf der Stelle. In einem Wald war vergangene Woche die Leiche einer Joggerin gefunden worden. Die 27-Jährige wurde sexuell missbraucht und getötet.

Am Tatort wurde nur einer der Laufschuhe der Joggerin gefunden. Darum wendet sich die Polizei nun an die Bevölkerung: "Wer hat einen solchen Damenschuh am 6. November 2016 oder danach gefunden oder irgendwo liegen sehen? Oder wer kann Angaben über dessen Verbleib machen?"

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Die Polizei Freiburg schreibt: "Bei den intensiven Suchmaßnahmen konnte der Schuh bislang nicht aufgefunden werden." Der Laufschuh - laut Vergleichsbild der Polizei ein blaues Modell der Marke Asics - könnte womöglich dabei helfen, den Täter aufzuspüren.

Es steht der schreckliche Verdacht im Raum, dass der Mörder diesen als Trophäe mitnahm.

Die Sonderkommission "Erle" gehe momentan rund 360 Spuren und Hinweisen nach, so ein Polizei-Sprecher. Zur Todesursache gibt es weiter keine Angaben. Die Spurensuche war am Dienstag abgeschlossen worden. Ob es verwertbare DNA-Spuren gibt, ist noch offen. Sollte es solche Spuren geben, könnten diese mit denen des zweiten Freiburger Frauenmordes abgeglichen werden. "Das geht dann relativ schnell."

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(mf)