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Assad will Trumps "natürlicher Verbündeter" sein

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ASSAD
Der syrische Diktator Baschar Al-Assad freut sich über Trumps Prsädidentschaft | Handout . / Reuters
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  • Aus der Sicht Assads ist Trump ein möglicher Verbündeter im Kampf gegen den Terrorismus

Der vom Westen geächtete syrische Machthaber Baschar al-Assad hat sich dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump als potenzieller Verbündeter im Kampf gegen Terrorismus angedient.

Voraussetzung für eine solche Zusammenarbeit sei, dass sich Trump über entgegengesetzte Strömungen innerhalb der US-Regierung durchsetze, sagte Assad dem portugiesischen Fernsehsender RTP in einem am Dienstagabend ausgestrahlten Interview.

Assad: "Kann Trump auch liefern?"

Trump hatte im Wahlkampf angedeutet, die Syrien-Politik der USA nicht mehr so stark wie bislang an einer Bekämpfung des Assad-Regimes ausrichten zu wollen.

"Wir haben keine großen Erwartungen, weil die amerikanische Regierung nicht nur aus dem Präsidenten besteht", sagte Assad in seinem ersten Interview zum Ausgang der US-Wahl. Donald Trumps Ankündigung, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eisern zu bekämpfen, sei "vielversprechend, aber kann er auch liefern?".

Weiter sagte Assad, Syrien werde zusammen mit Russland, dem Iran und vielen anderen Ländern ein "natürlicher Verbündeter" für Trump sein, "wenn er die Terroristen bekämpft".

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(mf)