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Russland bombardiert erneut Ziele in Syrien

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ALEPPO
Nach einem Luftangriff am 5. November steigt Rauch in Aleppo auf | dpa
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  • Russland hat laut eigener Aussage erneut mit der Bombardierung Syriens begonnen
  • Zuvor hatte die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte von Bombardements auf Aleppo berichtet
  • Im Osten der Stadt sollen sich immer noch bis zu 300.000 Zivilsten aufhalten

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in Syrien bombardiert.

"Russland hat mit einer groß angelegten Operation gegen Terroristen in den Provinzen Idlib und Homs begonnen", sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag bei einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin in Sotschi.

An den massiven Militärschlägen seien auch russische Kriegsschiffe im östlichen Mittelmeer beteiligt. So habe die Fregatte "Admiral Grigorowitsch" Marschflugkörper vom Typ Kalibr abgefeuert, sagte Schoigu der Agentur Interfax zufolge.

Vom Flugzeugträger "Admiral Kusnezow" seien Kampfbomber vom Typ Suchoi Su-33 aufgestiegen.

Bombardements auf Rebellengebiete in Syrien

Nach drei Wochen relativer Ruhe waren diese Woche erneut heftige Luftangriffe auf die Rebellengebiete der geteilten syrischen Großstadt Aleppo gemeldet worden.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte und Aktivisten in der Stadt berichteten von Bombardements auf mehrere Viertel im Ostteil Aleppos.

In den vergangenen Monaten hatte das syrische Regime die Aufständischen mit Hilfe seines Verbündeten Russland mit den schwersten Luftangriffen im gesamten Bürgerkrieg überzogen.

Die Stadt gilt als wichtigstes Schlachtfeld zwischen Regierungstruppen und Rebellen in Syrien. Im Osten der Stadt sollen sich bis zu 300.000 Zivilisten aufhalten.

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(ks)