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Italien gegen Deutschland: Das müsst ihr zum Freundschaftsspiel wissen

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Italien empfängt Deutschland zum Freundschaftsspiel | Regis Duvignau / Reuters
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  • Italien gegen Deutschland heißt das Freundschaftsspiel
  • Das Fußball-Spiel wird am Dienstag um 20.45 Uhr angepfiffen
  • Diese Spieler lässt Jogi Löw wohl spielen

Italien gegen Deutschland: Der Fußball-Klassiker ist der Abschluss der Länderspiele 2016 für die deutsche Elf. Die Erwartungen sind hoch, auch wenn es sich bei dem Spiel am Dienstag ab 20.45 Uhr nur um ein Freundschaftsspiel handelt. Denn schließlich hat Deutschland einen Ruf zu verlieren: Seit der Europameisterschaft in Frankreich ist die Mannschaft nämlich ungeschlagen.

Trotzdem will der Bundestrainer Joachim Löw weitere personelle Erkenntnisse gewinnen. Alles ist dem großen Ziel untergeordnet, in 19 Monaten ein Team geformt zu haben, das in Russland wieder die WM gewinnen kann. Die souveräne Tabellenführung in der Gruppe C der Qualifikation für die WM 2018 unterstreicht das.

Der Härtetest gegen Italien kommt da zum Jahresausklang gerade recht. Die Squadra Azzurra ist einfach noch einmal ein anderes Kaliber als die bisherigen Gegner Finnland (2:0), Norwegen (3:0), Tschechien (3:0), Nordirland (2:0) und San Marino (8:0).

Wie läuft Deutschland auf?

Allen ursprünglich 21 Spielern seines Kaders hat Bundestrainer Joachim Löw in San Marino oder Italien Einsatzminuten versprochen. Ein Grund: Die Belastung soll verteilt werden.

Im Giuseppe-Meazza-Stadion wird also der Wolfsburger Yannick Gerhardt zum 86. Länderspielneuling unter Löw - wenn man den Bundestrainer richtig interpretiert hat, sogar vom Anpfiff an. Benedikt Höwedes soll neben Mats Hummels verteidigen.

Im Tor wird der Leverkusener Bernd Leno stehen. Ob Mario Gomez nach seinem Bluterguss fit ist, war eine der wenigen offenen Fragen für Löws Startelf. Außer dem Stürmer hatte keiner der DFB-Akteure ein Zipperlein.

Wie wurde Deutschland - Italien zum Klassiker?

Auf kaum eine andere Partie trifft der Begriff Fußball-Klassiker so zu wie auf die Begegnung Deutschland gegen Italien. Begründet wurde der Mythos mit dem legendären 3:4 nach Verlängerung im WM-Halbfinale 1970 gegen die Squadra Azzurra.

Erst in diesem Sommer gelang im EM-Viertelfinale mit dem 6:5 im Elfmeterschießen der erste deutsche Pflichtspielsieg. Zuvor gab es bittere Niederlagen wie im Halbfinale der Heim-WM 2006 mit dem 0:2 nach Verlängerung und dem 1:2 im EM-Halbfinale 2012 - bis heute Löws größte Pleite als Bundestrainer.

Insgesamt ist die DFB-Bilanz bei acht Siegen, elf Remis und 15 Niederlagen negativ. Umso wichtiger: Erstmals könnte der dritte Sieg in Serie gegen den einstigen Angstgegner gelingen.

Was steht für die Mannschaft und Löw als nächstes?

Nach der Partie in San Siro ist für die Auswahlkicker das Länderspieljahr vorbei. Löw hat aber gleich in der nächsten Woche noch wichtige Termine. In Kasan werden am 26. November die Gruppen für den Confederations Cup (17. Juni bis 2. Juli) in Russland ausgelost.

Auf dieser Reise will sich der Chefcoach zudem über mögliche Quartiere informieren. Dem Vernehmen nach suchen die Weltmeister eine Bleibe in der Nähe von Moskau. Das nächste Spiel steht am 22. März in Dortmund gegen England an, bei dem Lukas Podolski verabschiedet werden soll. Die WM-Qualifikation geht vier Tage später in Baku gegen Aserbaidschan weiter.

(hawe)

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