Huffpost Germany

Obama-Besuch: Tausende demonstrieren in Athen gegen die USA

Veröffentlicht: Aktualisiert:
OBAMA ATHENS
In Athen haben tausende gegen den Besuch von Barack Obama protestiert | Alkis Konstantinidis / Reuters
Drucken
  • In Athen haben tausende Menschen gegen den Besuch des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama protestiert
  • Zu den Protesten hatte die kommunistische Gewerkschaft PAME aufgerufen
  • Obama lobte indessen die Forschritte Griechenlands im Kampf gegen die Finanzkrise

Rund 5000 Menschen haben am Dienstagabend im Zentrum Athens gegen den Besuch des scheidenden US-Präsidenten, Barack Obama, in Griechenland demonstriert.

"Er ist unerwünscht", skandierten die Demonstranten, wie Reporter vor Ort weiter berichteten. Die Menschen protestierten gegen die "imperialistische Politik der USA", die andauere, egal, wer im Weißen Haus sitze.

Zu den Demonstrationen hatten die kommunistische Gewerkschaft PAME sowie zahlreiche Organisationen der außerparlamentarischen Linken aufgerufen.

Obama lobte die Forschritte Griechenlands im Kampf gegen die Finanzkrise

Die Proteste verliefen zunächst friedlich, teilte die Polizei mit. Obama hatte am Dienstag in Athen seine letzte Reise nach Europa gestartet. Am Mittwoch sollte er nach Berlin weiterreisen.

Obama hatte bei seinem Besuch unterstrichen, dass Griechenland Fortschritte im Kampf gegen die Finanzkrise erzielt habe. "Eine Erleichterung der Schuldenlast und andere Strategien sind notwendig, um dem griechischen Volk in dieser Übergangsphase zu helfen."

Tsipras kritisierte Berliner Sparpolitik

Es sei zudem wichtig Sparmaßnahmen und Reformen zu kombinieren. Die USA konnten mit diesem System schneller aus der Krise herausgekommen.

Tsipras erinnerte daran, dass 1953 die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges Deutschland einen großen Teil der Schulden erlassen hatten.

Das müsste Deutschland heute machen, meinte Tsipras. Die von Berlin diktierte harte Sparpolitik habe - im Gegensatz zu Obamas Politik - zu sozialen Problemen geführt, hieß es.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.


Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen.

Eine ebenso simple wie geniale Idee steckt hinter dem Projekt World Bicycle Relief. Diese nämlich lautet: "Fahrrad = Mobilität = Bildung". So einfach kann Hilfe tatsächlich sein.

World Bicycle Relief stellt Menschen in Entwicklungsländern Fahrräder zur Verfügung, damit sie ihr Leben aus eigener Kraft verändern können. Denn in ländlichen Regionen Afrikas bedeutet ein Fahrrad ein großes Maß an Lebensqualität: Es verkürzt die Transportwege und erleichtert seinem Besitzer den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.

Mit über 200.000 Fahrrädern, die in Afrika montiert werden, und 1000 ausgebildeten Mechanikern hilft WorldBicycleRelief vor Ort dabei, Armut zu bekämpfen und fördert Bildung und die wirtschaftliche Entwicklung in Gegenden, die sonst von der Infrastruktur abgeschnitten wären.

Unterstütze sie jetzt bei dieser Arbeit und spende auf betterplace.org.

Willst auch Du Spenden für Dein soziales gemeinnütziges Projekt sammeln? Dann registriere Dich und Dein Projekt jetzt auf betterplace.org.

HuffPost-Tarif

Europa-Flat, Daten-Flat: Einer der günstigsten Handy-Tarife auf dem Markt

Mit der Spar-Aktion der Huffington Post in Zusammenarbeit mit Chip und Tarifhaus bucht ihr einen Smartphone-Tarif, der preislich kaum zu schlagen ist und eine Vielzahl an Vorteilen bietet.
Mehr Infos findet ihr hier.

Auch auf HuffPost:

Umweltsünder USA: So versucht Obama mit seinem Volk das Klima zu retten

(lk)