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So äußert sich Steinmeier zu seiner Nominierung zum Bundespräsidenten

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STEINMEIER
Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist der Bundespräsidenten-Kandidat von SPD und CDU | Mike Segar / Reuters
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  • Frank-Walter Steinmeier wurde als gemeinsamer Kandidat von SPD und Union für das Amt des Bundespräsidenten verkündet
  • In einem Interview bedankte sich Steinmeier für die parteiübergreifende Unterstützung
  • Er setze weiterhin auf seinen Weg, unbequeme Dinge anzusprechen, sagte Steinmeier

Am Montagmorgen fiel die Entscheidung: Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wird der gemeinsame Kandidat der SPD und der Union für das Amt des Bundespräsidenten. Damit dürfte ihm höchstwahrscheinlich am 12. Februar die Mehrheit der Stimmen im ersten Wahlgang sicher sein.

Gegenüber der "Bild"-Zeitung bedankte sich Steinmeier für das Vertrauen. "Zunächst bin ich vor allem dankbar für die große Unterstützung und Ermutigung, die von Menschen außerhalb und innerhalb der Politik gekommen ist – und das quer über die Parteien hinweg", sagte er.

Aber er sei sich auch bewusst, dass dieses Vertrauen auch Verantwortung schaffe.

Steinmeier setzt auf Dialog mit der Türkei

Angesichts der autoritären Tendenzen in Ungarn oder der Türkei vertraut Steinmeier auf seinen bisherigen Weg: "Wer mich kennt, weiß, dass ich es mir nie einfach gemacht habe, sondern immer auch unbequeme Dinge sage, für die es in der Öffentlichkeit keinen Applaus gibt. Und ich baue darauf, dass dieser Weg am Ende die Oberhand gewinnt.“

Auf den Dialog möchte er mit der Türkei nicht verzichten. "Die Massenverhaftungen, all die Entlassungen, die Unterdrückung der Presse und der Opposition – all das macht uns sehr große Sorgen", gibt Steinmeier zu.

Mehr zum Thema: Politikexperte über Konsenskandidat Steinmeier: "Gabriel hat Merkel ausmanövriert"

Gleichzeitig sei die Türkei aufgrund der menschlichen Verbindungen zu wichtig, um jetzt den Dialog auszusetzen.

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Steinmeier hofft, dass Trump sich ändert

Wie die Beziehung zum neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump ausfallen werde, kann der SPD-Politiker noch nicht abschätzen. Steinmeier hatte ihn als einen "Hassprediger" bezeichnet.

"Wir können jetzt jedenfalls nur hoffen, dass sich nach einem polarisierenden und schmutzigen Wahlkampf der gewählte Präsident nicht so verhalten wird wie der Wahlkämpfer Donald Trump", sagte er.

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(cho)