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Maria Furtwängler im Jubiläums-"Tatort": Lagerkoller mit Axel Milberg

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In der 1000. "Tatort"-Folge "Taxi nach Leipzig" (13.11., Das Erste, 20:15 Uhr) landen Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) und Klaus Borowski (Axel Milberg) im Taxi eines wütenden und hochaggressiven Mannes (Florian Bartholomäi). Bald geht es in dem Wagen um Leben und Tod. Drei Wochen lang auf so beengtem Raum miteinander zu drehen, sei "eine Herausforderung, weil man furchtbar wenig Platz hat, einander aus dem Weg zu gehen", sagte Furtwängler im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" über die Produktion der Jubiläumsfolge.

Man sei "den Stimmungen und Macken der anderen furchtbar ausgeliefert", erzählt die Schauspielerin über den "Tatort"-Dreh weiter. "Und jeder hat so seine Möglichkeiten und Methoden, sich in den Vordergrund zu spielen. Das war nicht immer ganz konfliktfrei. Aber es ist auch spannend, wie ein Regisseur dann aus zwei Wildpferden wie Axel Milberg und mir einen Zweispänner macht. Irgendwann läuft es, und dann wird es interessant und herausfordernd." Ein- oder zweimal hätte es auch "Lagerkoller" gegeben, so Furtwängler in der Zeitung weiter: "Aber ich bin nicht jemand, der dazu neigt, groß auszurasten und diese dramatische 'Ich tick jetzt mal aus'-Nummer hinzulegen. Dafür müsste schon wirklich sehr viel schieflaufen. Und das war nicht der Fall. Andererseits passten die Reibungen zwischen uns Schauspielern natürlich total zu unseren Figuren."

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Furtwängler zählt heute zu den beliebtesten "Tatort"-Kommissaren. Dabei hat sie nicht nur gute Erinnerungen an die Krimis. Als Kind habe sie sich einmal reingeschlichen, während ihre Eltern "Tatort" sahen: "Und da habe ich, hinter dem Sofa kauernd, Dinge gesehen, die ganz grauenvoll und gleichzeitig furchtbar spannend erzählt waren. Danach war diese 'Tatort'-Melodie für mich über lange Zeit mit einem so großen Schrecken verbunden, dass ich mich verkrochen habe, wenn ich sie gehört habe. Ich habe dann erst ab meiner Volljährigkeit wirklich häufiger mal 'Tatort' geguckt."