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Donald Trump twittert wieder – und schießt in Richtung "New York Times"

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Donald Trump twittert wieder– und schießt in Richtung "New York Times" | Joshua Roberts / Reuters
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Die Mehrzahl der US-amerikanische Medien standen während des Wahlkampfes dem republikanischen Kandidaten Donald Trump kritisch gegenüber. Besonders skeptisch war dabei die Tageszeitung "New York Times“.

Gebracht hat das alles nichts. Am 8. November wurde Donald zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.

Der frisch gewählte Präsident schoss jetzt auf Twitter scharf gegen die "New York Times“.

"Wow, die @nytimes verliert Tausende von Abonnenten wegen ihrer armseligen und absolut falschen Berichterstattung über das 'Phänomen Trump'", schrieb Trump.

Einige Trump-Anhänger stimmten ihrem neu gewählten Präsidenten selbstverständlich zu, doch vor allem hagelte es unter dem Tweet Kritik.

Der bekannte Journalist Jeff Jarvis etwa spottete: "So staatsmännisch. So versöhnlich. So respektvoll gegenüber der Pressefreiheit“.

Dem "ScienceBlogs“ fiel sogar ein Schreibfehler im Tweet des neuen Präsidenten auf: "Phenomena ist im Englischen ein Pluralwort“, kommentierten der Autor Greg Laden den Tweet.

Die "New York Times“ selbst hat darauf bisher übrigens noch nicht reagiert. Wahrscheinlich will der Verlag erst einmal prüfen, inwiefern Trumps Anschuldigung, das Blatt hätte tausende Abonnenten verloren, wirklich der Wahrheit entspricht.

Donald Trump twitterte kurz darauf noch einmal zur "New York Times“: "Die @nytimes hat ihre Abonnenten einen Brief geschickt und sich für die SCHLECHTE Berichterstattung über mich entschuldigt. Ob das etwas ändert – ich glaube nicht?“

Da hat Donald Trump wohl etwas falsch verstanden. Die "New York Times“ entschuldigte sich zwar sehr wohl in einem Brief bei den Abonnenten, allerdings eher dafür, das "Phänomen Trump" unterschätzt zu haben – und nicht für eine negative Berichterstattung.

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(lp)