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TV-Interview: Trump will mit knallharter Forderung punkten – und macht einen Fehler

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Es war sein erstes TV-Interview nach dem Wahlsieg: In der Show "60 Minutes“ des US-Senders CBS News stellte sich Donald Trump den Fragen der Moderatorin Lesley Stahl.

Trump, im Wahlkampf mit radikalen Aussagen zum Thema Einwanderung aufgefallen, machte da weiter, wo er vor seinem Triumph am Dienstag aufgehört hatte. Mit einer knallharten Forderung wollte er bei seinen Wählern punkten. „Zwei Millionen, vielleicht sogar drei Millionen (undokumentierte Einwanderer) werden wir aus dem Lande schaffen“, erklärte Trump.

Was zunächst radikal klingt, ist jedoch gar nicht sonderlich erwähnenswert. Das fiel auch Ina Ruck, ARD Studioleiterin in Washington auf. Sie twitterte: "Trump rudert zurück. Erst bei Obamacare, nun bei illegaler Immigration. Ungefähr so viele hat Obama in 8 Jahren auch deportiert.“

Und sie hat Recht. Betrachtet man die Daten des amerikanischen Department of Homeland Security , so zeigt sich: Obama hat während seiner zwei Amtszeiten etwa 3 Millionen Migranten abgeschoben.

trump

Ob Trump das bewusst war? Oder unterlief ihm ein Fehler?

War es gar eine bewusst gemäßigte Forderung? Es ist schwer vorstellbar.

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(bp)