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Michael Moore sagt voraus: "Donald Trump wird in vier Jahren nicht mehr Präsident sein"

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MICHAEL MOORE
Der Filmemacher Michael Moore sagt der Trump-Präsidentschaft ein frühzeitiges Ende voraus | Jonathan Alcorn / Reuters
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  • Der amerikanische Regisseur Michael Moore sagt der Trump-Präsidentschaft ein frühzeitiges Ende voraus
  • Moore hatte als einer der wenigen den Sieg des Populisten vorhergesagt
  • Trump würde an seinem eigenen Narzissmus scheitern, prophezeit der Filmemacher

Mit seiner lautstarken Kritik an Politik und Eliten hatte der Dokumentarfilm-Regisseur Michael Moore noch nie Probleme, sich Gehör zu verschaffen.

Doch seit dem überraschenden Wahlsieg des Populisten Donald Trump – den Moore als einer der wenigen detailliert bereits im Sommer in einem Gastbeitrag für die Huffington Post vorausgesagt hatte – hängt die Welt erst recht an seinen Lippen.

Eine neue Einschätzung des Filmemachers dürfte Trump-Gegner nun erleichtern. Denn glaubt man Moore, wird Trumps Präsidentschaft keine vier Jahre halten.

"Trump wird das Gesetz brechen"

"Folgendes wird passieren: Wir werden keine vier Jahre unter Donald J. Trumps Präsidentschaft leiden müssen, weil er keiner Ideologie folgt, außer seiner eigenen", erklärte Moore in einem Interview in der amerikanischen Nachrichtensendung "Morning Joe" des Senders MSNBC.

"Und wenn du ein Narzisst wie er bist, wirst du irgendwann – möglicherweise ungewollt – das Gesetz brechen. Er wird Gesetze brechen, weil er nur daran denkt, was für ihn am besten ist."

Laut Moore wird Trumps Präsidentschaft deshalb vor Ablauf seiner regulären Amtszeit enden - entweder durch ein Amtsenthebungsverfahren oder einen freiwilligen Rücktritt Trumps.

"Wir werden Widerstand gegen Trump leisten"

Moore gilt als entschiedener Gegner Trumps. "Er ist ein Rassist, ein Frauenhasser und ein Autoritärer", sagte Moore in der Sendung. Als einer von hunderttausenden Amerikanern hat auch Moore am Mittwoch an einer Anti-Trump-Demonstrationen teilgenommen.

"Wir werden Widerstand leisten und wir werden uns dagegen stemmen", sagte er MSNBC. "Wir werden weitermachen, heute Abend und morgen Abend und den Abend danach", kündigte Moore an.

"Es wird eine massive Widerstandsbewegung geben. Frauen planen bereits einen 'Eine-Million-Frauen-Marsch' für den Tag der Amtseinführung und es wird die größte Demonstration geben, die an einem Amtseinführungstag jemals stattgefunden hat".

Vor wenigen Tagen forderte Moore im amerikanischen Fernsehen die Amerikaner bereits dazu auf, solange weiter zu demonstrieren, bis Trump das Amt des Präsidenten aufgibt.

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(vr)