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Howard Carpendale: "In Deutschland wäre ein Trump verboten"

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Howard Carpendale als Gast in der Radio-Bremen-Talkshow

Auch Howard Carpendale (70, "Ti amo") gehört zu den Menschen in Deutschland, die von Donald Trumps Wahlsieg in den USA geschockt sind. In der Radio-Bremen-Talkshow "3nach9" machte der Schlagersänger am Freitagabend keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen den neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Carpdendale, der selbst viele Jahre in den USA lebte, sagte: "Ich bin seit 600 Tagen verkatert, weil ich diese Wahlkampagne auf CNN verfolgt habe."

Im Gespräch mit Gastgeber Giovanni di Lorenzo erklärte der gebürtige Südafrikaner, dass eine derartige Entwicklung in Deutschland allerdings nicht möglich sei. Zwar seien Trumps Meinungen mit vielen Meinungen vergleichbar, die zurzeit auch in Europa populär sind. In Deutschland wäre ein Trump aber "in zwei bis drei Tagen verboten", ist sich Carpendale sicher. Da werde in einer Weise gegen Grenzen verstoßen, "wie wir sie in Deutschland wirklich nicht akzeptieren würden".

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Und dann berichtete der Sänger noch von einem sehr emotionalen Telefongespräch, das er nach der Wahl mit seinem in den USA lebenden Sohn Cass (*1988) geführt habe. "Ich hörte eine richtig traurige Stimme", erzählt Carpendale. Sein Sohn habe geweint und ihm gesagt: "Das ist nicht mehr Amerika."