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Hillary Clinton gibt dem FBI die Schuld an ihrer Wahlniederlage

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Hillary Clinton gibt dem FBI die Schuld an ihrer Wahlniederlage | Carlos Barria / Reuters
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  • Hillary Clinton hat in einer Telefonkonferenz erklärt, das FBI trage Mitschuld an ihrer Wahlniederlage
  • FBI-Direktor James Comey habe ihr einen "Doppelschlag" verpasst

Hillary Clinton macht das Vorgehen von FBI-Direktor James Comey in der E-Mail-Affäre kurz vor der Wahl für ihre Niederlage verantwortlich. Dem Sender CNN zufolge sagte sie in einer Telefonkonferenz mit Wahlkampfspendern, der Chef der Bundespolizei habe ihr einen "Doppelschlag" verpasst.

Wie es dazu kam, seht ihr im Video:

Dieser hatte am 29. Oktober die Einleitung neuer Untersuchungen publik gemacht und dann am Sonntag vor der Wahl plötzlich bekanntgegeben habe, dass nichts Belastendes gefunden worden sei.

CNN berief sich dabei auf Angaben eines Teilnehmers der Telefonkonferenz. Demnach sagte Clinton, der erste Schritt habe den Schwung gestoppt, den sie nach drei TV-Debatten und der Veröffentlichung des Skandalvideos mit vulgären Äußerungen ihres Wahlgegners Donald Trump gewonnen habe.

Clinton: "Das war zu viel auf einmal"

Der zweite habe Trump-Befürworter schlicht bestärkt und zugleich keine der noch unentschiedenen Wähler überzeugt, die ihr zugeneigt waren. Zusammen sei das "zu viel" gewesen, um es zu überwinden.

Sie räumte den Angaben zufolge aber ein, dass es andere Probleme im Wahlkampf gegeben habe, die nicht "angemessen bekämpft" worden seien. Die E-Mail-Affäre drehte sich darum, dass Clinton in ihrer Zeit als Außenministerin einen privaten Server auch für dienstliche Korrespondenzen benutzt hatte.

Die "New York Times" zitiert Clinton weiter: "Es gibt einige Gründe, warum eine Wahl wie diese nicht erfolgreich ist. Unsere Analyse ist aber, dass Comeys Brief, der Zweifel geschürt hat, die bewiesenermaßen grundlos waren, unser Momentum gestoppt hat."

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(sk)