Huffpost Germany

Melania Trump: 10 Fakten über die nächste First Lady

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Donald Trump (70, "Wie man reich wird") ist der neue US-Präsident. Damit haben die Vereinigten Staaten von Amerika nicht nur ein ziemlich untypisches Staatsoberhaupt, sondern bekommen die passende First Lady gleich noch dazu.

Melania Trump (46) ist nämlich so ganz anders als ihre Vorgängerinnen. Diese zehn Fakten sind der Beweis:

1. Die erste First Lady seit 200 Jahren, die nicht in den USA geboren ist

Wie geschockt einige Promis auf die Wahl von Donald Trump reagierten, sehen Sie bei Clipfish

Ihre ungewöhnliche Biografie beginnt schon mit ihrer Herkunft: Melania Trump wurde 1970 in Novo Mesto, einer Kleinstadt in Slowenien geboren. Damit wird sie erst die zweite First Lady sein, die nicht aus den USA stammt.

Vor ihr war nur die Britin Louisa Adams (1755-1852), Ehefrau des sechsten Präsidenten John Quincy Adams, keine gebürtige Amerikanerin. Und dass diese ins Weiße Haus zog, ist schon fast 200 Jahre her.

2. Melania änderte ihren Nachnamen

Ihr Geburtsname lautet Melania Knavs. Als sie in den 1990er Jahren auch international als Model arbeitete, änderte sie ihren Nachnamen in die germanisierte Schreibweise Knauss, wohl um die Aussprache zu erleichtern.

3. Sie war eine illegale Arbeiterin

Im Zuge ihrer Model-Karriere kam sie Ende der 90er auch in die USA. Doch dabei ging es nicht ganz mit rechten Dingen zu. Wie die Nachrichtenagentur "AP" erst kürzlich aufdeckte, arbeitete die neue First Lady zu Beginn illegal.

1996 besaß sie noch keine gültige Arbeitserlaubnis, kassierte aber nachweisbar Gagen aus zehn Model-Aufträgen in Höhe von 20.056 US-Dollar. Besonders prekär: Trump will als Präsident besonders scharf gegen solche Gesetzeswidrigkeiten vorgehen.

4. Sie täuschte einen Uni-Abschluss vor

Nicht der einzige rechtliche Ausrutscher Trumps: Auch bei ihrer Biografie schummelte sie. Auf ihrer Website war bis vor wenigen Wochen noch zu lesen, dass sie einen slowenischen Universitäts-Abschluss in Design und Architektur habe.

Nachforschungen der US-Zeitschrift "New Yorker" zeigten, dass die zukünftige First Lady ihr Studium vorzeitig abbrach, um ihre Modelkarriere zu verfolgen. Einen Abschluss machte sie offenbar nicht.

5. Es gab von ihr schlüpfrige Bilder in Männermagazinen

Aber auch ohne akademischen Grad lief ihre berufliche Karriere blendend. Allerdings zierte sie nicht nur Cover von Hochglanzmagazinen, sondern zeigte sich auch ganz unladylike komplett nackt.

Für Männermagazine wie "GQ" oder die französische "Max" ließ sie in ihren Zwanzigern alle Hüllen fallen. Während des Wahlkampfs tauchten die verführerischen Bilder wieder in den Medien auf, zu einem Imageschaden führten sie aber ganz offensichtlich nicht.

6. Mit 100.000-Dollar-Kleid war Melania auf dem "Vogue"-Cover

Zu mehr Unmut unter den Amerikanern könnte da schon der exquisite Kleidungsstil der neuen First Lady führen. Melania Trump zeigt sich für gewöhnlich nur in den teuersten Designerroben.

Ihr Brautkleid, in dem sie 2005 Donald Trump ehelichte, kostete 100.000 Dollar. Mit dem wertvollen Entwurf aus dem Hause Dior schaffte das Model es sogar auf das Cover der amerikanischen "Vogue".

7. Hillary und Bill Clinton waren ihre Hochzeitsgäste

Die im Nachhinein wohl überraschendsten Hochzeitsgäste waren übrigens Hillary und Bill Clinton. Sie folgten der Einladung Trumps und feierten Arm in Arm mit ihren zukünftigen Konkurrenten. Fotos der Feier belegen, dass zwischen Melania, Donald, Hillary und Bill damals noch beste Stimmung herrschte.

8. Melania ist nur acht Jahre älter als ihr Stiefsohn

Mit der Hochzeit wurde Melania Trump nicht nur Milliardärsgattin, sondern auch Stiefmutter von vier Kindern aus früheren Beziehungen ihres Ehemanns. Von dem ältesten Sohn trennen sie nur acht Jahre. Damit liegt sie alterstechnisch näher an ihren Stiefkindern, als an ihrem Ehemann. Dieser ist 24 Jahre älter als sie. Nichtsdestotrotz bekamen beide im Jahr 2006 den gemeinsamen Sohn Barron (10).

9. Sie bezeichnet sich als Geschäftsfrau

Melania Trump ist aber nicht nur Mutter, sondern bezeichnet sich selbst auch gerne als Geschäftsfrau. Tatsächlich hat sie in Zusammenarbeit mit dem Home-Shopping-Sender "QVC" eigene Schmuckstücke auf den Markt gebracht.

10. Sie hat ihre Wahlkampfrede von Michelle Obama geklaut

Melania Trumps gefälschter Lebenslauf und ihre Nacktaufnahmen führten zu nicht mehr als einem kurzen öffentlichen Aufschrei. Ein echter Skandal aber wurde ihre Rede beim Parteitag der US-Republikaner im Juli.

Dabei kupferte sie nämlich ungeniert von Michelle Obama ab. Ganze Passagen mit demselben Wortlaut wurden im Nachhinein als dreistes Plagiat entlarvt. Sympathiepunkte sammelte die ohnehin umstrittene zukünftige First Lady damit nicht.

Auch auf HuffPost:

Dieser Artikel war bei Amazon meistverkauft – wegen Donald Trump

HuffPost-Tarif

Europa-Flat, Daten-Flat: Einer der günstigsten Handy-Tarife auf dem Markt

Mit der Spar-Aktion der Huffington Post in Zusammenarbeit mit Chip und Tarifhaus bucht ihr einen Smartphone-Tarif, der preislich kaum zu schlagen ist und eine Vielzahl an Vorteilen bietet.
Mehr Infos findet ihr hier.