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Donald Trump wird der 45. Präsident der USA

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Donald Trump wird der 45. Präsident der USA | Carlo Allegri / Reuters
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Es ist das passiert, wovor sich Millionen Menschen auf der ganzen Welt gefürchtet haben.

Donald Trump wird der 45. Präsident der USA und folgt auf Barack Obama ins Weiße Haus.

Wer die Wahlnacht in den Vereinigten Staaten verfolgte
, für den kommt das Ergebnis kaum überraschend. Denn Trump hat aus Gründen gewonnen, die eigentlich jeder schon vor der Wahlnacht kannte - die aber kaum jemand wahrhaben wollte.

Trump mobilisiert seine Wähler

Der Milliardär mobilisierte seine Anhänger in so großer Zahl, dass sogar seine eigenen Wahlkampfmanager überrascht waren.

Trump begeisterte die abgehängte weiße Arbeiterschaft in den ehemaligen Industriegebieten der USA, dem Rust Belt. Auch bei den wohlhabenden weißen Amerikanern schnitt Trump überraschend gut ab.

Trump hat im Vorbeigehen die politische Landkarte der USA radikal verändert: Er begeisterte konservative Wähler ebenso wie solche, die bisher die Demokraten wählten. Der Rust Belt - bisher fest in demokratischer Hand - ging mehrheitlich an Trump.

Clinton zeigte massive Schwächen

Hillary Clinton dagegen konnte ihre Anhänger nicht mobilisieren - sie schnitt bei Frauen überraschend schlecht ab. Zum Beispiel holte sie im wichtigen und extrem umkämpften Swing-State Florida nur knapp über 50 Prozent der Stimmen bei dieser Wählergruppe.

Auch Afroamerikaner und Latinos, also jene Minderheiten, die die Entscheidung für Clinton bringen sollten, stimmten nicht für Clinton.

Dass die Demokratin Schwierigkeiten hat, Wähler zu begeistern, war in den Monaten des Wahlkampfes mehr als deutlich geworden.

Breite Wählerschichten haben sich vom Establishment verabschiedet

Sicher, die Demokraten können sich die Niederlage schönreden: Die Enthüllungen des FBI über Clintons E-Mails kamen zur Unzeit und Trump nutzte schamlos Vorurteile gegen Minderheiten aus.

Aber die Partei Obamas und Kennedys und alle Freunde der Demokratie weltweit sollten das Ergebnis ernst nehmen.

Breite Wählerschichten in der westlichen Welt haben sich vom Establishment verabschiedet - sie haben auf die Art wie Politik, Medien und Wirtschaft derzeit funktionieren keine Lust mehr.

Die einzigen, die derzeit eine Alternative bieten sind die Trumps dieser Welt, die Autoritären, die Engstirnigen, die Kleinherzigen. Deshalb werden sie gewählt.

Frankreich könnte als nächstes an die Populisten fallen

Eine mögliche Lösung für dieses Problem: Wir brauchen endlich glaubwürdige demokratische Alternativen in Wirtschaft, Politik und Medien. Wie die aussehen könnten?

Niemand weiß das zurzeit. Aber solche Alternativen zu entwickeln, sollte Aufgabe aller sein, denen die Demokratie am Herzen liegt.

Sonst steht der nächste Schock schon fest: Der rechte Front National könnte 2017 den Präsidenten in Frankreich stellen, im Herzen Europas.

Alle wichtigen Informationen zur US-Wahl bekommt ihr in unserem News-Blog unter diesem Link.

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