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Präsidentschaftswahl im Zeitplan: So läuft die US-Wahlnacht ab

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US ELECTION
Die US-Wahl dauert aufgrund der sechs Zeitzonen sechs Stunden. Die erste Prognose wird für Mitternacht erwartet | Sandy Huffaker / Reuters
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  • Clinton oder Trump: Die USA wählen am 8. November einen neuen Präsidenten
  • Die ersten Prognosen der Präsidentschaftswahl gibt es um Mitternacht
  • Der Zeitplan zur US-Wahl: Hier erfahrt ihr, wann die Wahllokale schließen und Entscheidungen anstehen

Die Präsidentschaftswahlen in den USA haben begonnen. Ein Zeitplan ist nun fast ein Muss. Denn am Dienstag sind über 200 Millionen Menschen in sechs Zeitzonen wahlberechtigt. Aufgrund der großen Ost-West-Erstreckung schließen und öffnen die ersten Wahllokale am Dienstag deutscher Zeit, andere erst am Mittwoch.

Hier findet ihr einen Zeitplan über den Wahltag und erfahrt, wann was deutscher Zeit passieren wird.

Mehr zum Thema: US-Wahl: Hillary oder Trump - so wird der neue Präsident gewählt

Wahltag in den USA: 8. November

06.00 Uhr deutscher Zeit:

Es ist eine Tradition zum Auftakt des Wahltags: Das Dorf Dixville Notch im Bundesstaat New Hampshire gibt bereits kurz nach Mitternacht ("Eastern Time") das Ergebnis seiner Handvoll Wähler bekannt. Dort setzte sich 2016 übrigens Hillary Clinton durch (hier erfahrt ihr mehr dazu).

Die Bürger von Hawaii und Alaska sind die Schlusslichter in der langen Reihe der Staaten. Die Inselbewohner können ihre Stimme von 18 Uhr deutscher Zeit bis 5 Uhr am Mittwochmorgen abgeben. In Alaska sind die Wahllokale von 17 Uhr MEZ bis 6 Uhr geöffnet. Mit ihrer Schließung im nördlichsten Bundesstaat ist die US-Wahl beendet.

Mehr zum Thema: US-Wahl im Live-Stream: Clinton gegen Trump online sehen - so geht's

Wahltag in den USA: 9. November

0.00 Uhr:

Kurz nach Mitternacht laufen die ersten Prognosen über den Ausgang der Wahl in einzelnen Staaten über die Fernsehsender. Die Wahlurnen in weiten Teilen von Indiana und Kentucky werden versiegelt.

01.00 Uhr:

An der Ostküste schließen unter anderem Georgia, Virginia und Indiana ihre Wahllokale.

(Der Zeitplan geht unter dem Opinary weiter)

01.30 Uhr:

Es wird spannend: West Virginia, Ohio und North Carolina haben bis jetzt gewählt. Besonders North Carolina und Ohio gelten als enorm wichtige Staaten. So wählt Ohio schon seit über 50 Jahren den Gesamtsieger. Und der Seite "uswahl2016.at" zufolge konnte noch kein Republikaner ohne diesen sogenannten "Swing State" Präsident werden.

"Swing States" nennt man bei den US-Wahlen nämlich jene Bundesstaaten, bei dem die Kandidaten keine so sichere Wahlbasis haben.

Mehr zum Thema: So könnten Swing States die US-Wahl entscheiden

02.00 Uhr:

Zwei weitere wichtige "Swing Staates" schließen ihre Wahllokale: Florida und Pennsylvania. Manche zählen auch New Hampshire noch dazu. Wer zum Wahlschluss hier einen der drei Staaten an der Ostküste für sich gewinnen kann, hat gute Chance.

Insgesamt beenden 16 Staaten im Süden und im Osten der USA den Urnengang um zwei Uhr deutscher Zeit, so auch in der Hauptstadt Washington.

02.30 Uhr:

Bis jetzt können die Wähler in Arkansas ihre Kreuze machen.

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03.00 Uhr:

Jetzt schließen die Wahllokale in 15 Staaten - so auch in New York, Heimatstadt und -staat Hillary Clintons und Donald Trumps. Außerdem die Staaten mit "Central Time" wie Nebraska und Minnesota. Der Staatengürtel mit "Mountain Time" schließt seine Wahlen ab. Dazu zählt etwa Arizona oder New Mexiko.

Arizona, Michigan und Wisconsin sind hier möglicherweise wichtige "Swing States".

04.00 Uhr:

Es geht weiter Richtung Westen: Vier Staaten schließen die Wahllokale. So auch in den "Swing States" Iowa und Newada. Spannend könnte auch Utah werden, betont die österreichische Wahlseite. Denn: Das ist der Bundesstaat von Republikaner Evan McMullin - ein ernsthafter Konkurrent zu Trump.

Sollte Hillary Clinton noch vor 5 Uhr auf mindestens 192 Wahlmännerstimmen kommen, dann wäre ihr der Sieg wohl sicher. Denn viele große Staaten im Westen gelten als Clinton-Land.

Mehr zum Thema: Die neuesten Entwicklungen der US-Wahlnacht könnt ihr im Live-Blog nachlesen

05.00 Uhr:

Der wichtigste Staat mit "Pacific Time" ist Kalifornien. Wenn die Wahllokale dort um 20.00 Uhr Ortszeit schließen, ist es in Deutschland 05.00 Uhr in der Früh. Der Zwischenstand im Electoral College, das später den Präsidenten wählt, wird nun langsam wirklich aussagekräftig.

Gegen 05.15 Uhr:

Das war in der Wahlnacht 2012 der Moment, in dem drei US-Fernsehsender Barack Obama zum sicheren Sieger erklärten. Donald Trump und Hillary Clinton werden aller Voraussicht nach in New York sein.

Etwa ein Drittel aller Wähler gibt seine Stimme per Briefwahl ab, viele Staaten ermöglichen auch eine persönliche Stimmabgabe vor dem Wahltag.

06.00 Uhr:

Alaska schließt als letztes seine Wahllokale. Die Wahl ist beendet.

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(lk)