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"Ich kiffe jeden Tag": Mit so viel Galgenhumor trösten sich US-Promis über Donald Trumps Sieg hinweg

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SNOOP DOGG SMOKING
Rapper Snoop Dogg tröstet sich mit Galgenhumor über den Wahlsieg Trumps hinweg | David McNew / Reuters
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  • Der Rapper Snoop Dogg und die Sängerin Katy Perry sind bestürzt über das Ergebnis der US-Wahl - und retten sich in den Humor
  • Auch weitere Nutzer des Kurznachrichtendiensts Twitter reagierten mit zynischen Witzen auf die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten

Der Republikaner Donald Trump ist der nächste Präsident der USA. Während die Wähler der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton und viele Menschen weltweit über das Ergebnis entsetzt sind, versuchten einige Menschen die schlechten Nachrichten des Wahltags mit Humor zu überstehen.

Während die Wahlergebnisse von Trumps überraschend starkem Abschneiden eintrudelten, teilten sie ihre Witze auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Die amerikanische Sängerin Katy Perry hatte im Wahlkampf offen Clinton unterstützt. Auf Twitter schrieb sie über den Erfolg von Trump selbstironisch: "Heute Nacht weine ich meine falschen Augenwimpern weg."

Auch der Schauspieler Patton Oswalt, bekannt aus der Sitcom "King of Queens", versuchte es mit einem Witz - bei dem einem allerdings das Lachen im Hals stecken bleibt: "Was ich heute Abend gelernt habe: Amerika ist viiiiiel sexistischer, als es rassistisch ist. Und es ist ziemlich scheißrassistisch."

Mehr zum Thema: US-Wahl: So reagieren deutsche Politiker auf den Trump-Vorsprung

Der Rapper Snoop Dogg hat auf Twitter seine Wut über die beiden Kandidaten geteilt. Er zeigte einen Wahlschein, auf dem ein Name ergänzt war. Unter Trump und Clinton ist auf dem Foto der Name Farrakhan zu sehen. Farrakhan ist Anführer der religiös-politischen Bewegung Nation of Islam.

Und auch etwas Positives konnte Snoop Dogg dem Wahltag abgewinnen. In seinem Heimatstaat Kalifornien wurde Marihuana legalisiert. Im Tweet zitierte er den Titel seines Songs "Smoke Weed Everyday", "Ich rauche jeden Tag Gras":

Trump als US-Präsident? Viele Menschen flüchteten sich da in den Zynismus. Eine Nutzerin schrieb auf Twitter: "Ist Kanye West irgendwie noch verfügbar?"

Der Rapper und Sänger hatte angekündigt für das Amt des Präsidenten 2020 kandidieren zu wollen.

Mehrere Nutzer aus Deutschland posteten Bilder von Chatverläufen, in denen amerikanische Freunde fragten, ob sie bei ihnen leben könnten - wie diese Nutzerin: "Kann ich bei dir wohnen? Hoffe, das stört dich nicht", heißt es hier.

Aber könnte Deutschland so viele US-Amerikaner aufnehmen? In einem anderen Tweet wird über dieses Szenario einer massenhaften Immigration aus den USA gewitzelt: Nein, der kulturelle Unterschied sei zu groß:

All die Witze können aber nicht darüber hinwegtäuschen: Die Bestürzung über den Sieg Donald Trumps ist groß.

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(vr)