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So stellt sich Trump die Welt vor - zumindest aus Sicht seiner Kritiker

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  • Was Trump jetzt nach eigenen Aussagen vorhat, seht ihr im Video oben

Der US-Präsident ist wohl unumstritten der mächtigste Mensch der Welt.

Außenpolitisch bekleidet er eine Sonderrolle, als Kopf der Nato, als Chef der stärksten Wirtschaftsnation. Aber wie sieht das Weltbild des umstrittenen Republikaners Donald Trump aus?

Der bulgarische Künstler Yanko Tsvetkov hat sich zu diesem Thema Gedanken gemacht und bereits Ende vergangenen Jahres eine Karte entworfen, die Trumps Welt- und Menschenbild illustrieren soll. Seine Darstellung ist beunruhigend.

Tsvetkov arbeitet sich vor allem an den Vorurteilen Trumps ab, die in Vergangenheit immer wieder in seinen Reden durchklangen.

So sind die Mexikaner und Mittelamerikaner für Trump laut der Karte Vergewaltiger, Kanadier sind für Trump Weicheier, in Nord- und Mittelafrika und dem Nahen Osten leben für Trump Terroristen.

Gegen Mexikaner hatte Trump gepöbelt: "Wenn Mexiko seine Menschen rüberschickt, senden sie nicht ihre Besten. (...) Sie schicken Leute, die viele Probleme haben und die diese Probleme mitbringen. Sie bringen Drogen, sie bringen Kriminalität. Das sind Vergewaltiger.“

Europa ist für Trump das "neue Mekka“. Immer wieder hatte der Republikaner davor gewarnt, dass Islamisten nach Europa einwandern würden, um dort die Kultur zu bedrohen.

Die Karte ist eine absichtliche Überspitzung der Ressentiments, die Trump schürt. Darin bezeichnet Tsvetkov die Russen als "Isis-Mörder“ und spielt damit wohl auf die seltsame Faszination Trumps mit den Russen an, die in Syrien einen skrupellosen Militäreinsatz betreiben.

Südostasien kommentiert Trump in der Vorstellung des bulgarischen Künstlers einfach mit „Meh“, während er in Südafrika eine „Miss Universe Farm“ vermutet.

Wenn in der Karte Tsvetkovs nur ein Fünkchen Wahrheit steckt, sollten wir uns Sorgen machen.

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