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"Dieter Bohlen als Bundeskanzler": So bissig reagiert Satiriker Sonneborn auf Trumps Wahlsieg

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Keiner hätte es für möglich gehalten. Jetzt ist es gewiss: Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Droht uns in Deutschland demnächst auch ein Kandidat, den niemand auf der Rechnung hat? Der Satiriker Martin Sonneborn hat da eine Vermutung, die nach Trumps überraschendem Sieg so manchem Deutschen die Nackenhaare aufstellen wird (siehe auch Video oben):

Wenn der Unternehmer und Star einer Reality-Show es in den USA ins höchste politische Amt schafft, dann könnte in Deutschland Musikproduzent Dieter Bohlen Bundeskanzler werden.

Das schrieb der EU-Abgeordnete der Satire-Partei Die Partei auf dem Kurznachrichtendienst Twitter:

Oder droht uns gar ein weiterer Dieter? Gegenüber der Huffington Post brachte Sonneborn auch noch den Namen des Komikers Dieter Nuhr als möglichen nächsten Kanzler ins Gespräch.

Demokratie nach Nordkoreas Vorbild

Kann man der Demokratie noch trauen, wenn ein Mann wie Trump gewinnt? Nein, meint Satiriker Sonneborn, und hat schon die Lösung parat: "Ich fürchte, das Konzept der Demokratie muss jetzt auf den Prüfstand. Die ParteiI arbeitet bereits seit einiger Zeit zusammen mit Nordkorea an einer Weiterentwicklung mit leicht diktatorischen Zügen", sagte er der Huffington Post.

Mehr zum Thema: Satiriker Sonneborn: "Ich habe Trump in den US-Wahlkampf eingeschleust"

Die Wahl Trumps könnte laut Sonneborn nicht nur negative Folgen für die USA und den Rest der Welt haben. Wichtig sei, das Ergebnis "als Abfuhr an den herrschenden Neoliberalismus" zu erkennen. Dann könnte so manches Übel der Deutschen ein Ende haben:

"Das Zeitalter der Umverteilung von unten nach oben, von TTIP, Merkel, Gabriel, Elmar Brocken (172 Kilogramm konzentrierte CDU), von unsozialen Steuersystemen, von der Privatisierung ganzer Länder, von Lobbyismus und Finanzmarktquatsch und Laubbläsern am frühen Morgen geht vorbei - so oder so", ist sich Sonneborn sicher.

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(vr)