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Wahlmanipulation? Donald Trumps Team reicht erste Klage ein

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TRUMP
Trumps Team will wegen Wahlmanipulation klagen | Mike Segar / Reuters
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In den USA wird in der Nacht auf Dienstag der nächste US-Präsident gewählt. Nicht ohne Misstrauen. Donald Trump weiß bis jetzt nicht, ob er das Ergebnis anerkennen wird.

Die US-Bürger blicken zudem kritisch auf die Wahlcomputer, denn die Bundesstaaten weigerten sich mehrheitlich sie auf Sicherheitslücken checken zu lassen. Ein Hack ist denkbar. Und Wahlmanipulation ist für manchen auch abseits davon nicht auszuschließen.

Drei Fälle sind bis Dienstagabend bereits bekannt geworden.

Trump-Team hat Klage eingereicht

Gegen einen Fall hat das Wahlteam von Donald Trump auch noch während der laufenden Wahl in Nevada Klage eingereicht. So soll ein Wahllokal in Las Vegas während der Frühwahl zu lange offen gewesen sein. Wähler hätten daher auch nach der offiziellen Schliessung ihre Stimme abgegeben können.

Der Anwalt des Trump-Teams schlug sogar vor, die betroffenen Stimmzettel auszusortieren. Das ging der zuständigen Richterin der US-Ausgabe der Huffington Post zufolge zu weit: "Das beleidigt mich, denn es scheint, dass es gegen das Prinzip der geheimen Wahl geht."

Der Bundesstaat Nevada lehnt die Klage ab.

Auch in Pennsylvania soll Trump Klage einreichen wollen. Das berichtet die Online-Nachrichtenseite "Slate". Ers soll um eine nicht-funktionierende Touchscreen-Wahlmaschine gehen, die den Wählern nicht erlaubte, für Trump zu stimmen.

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Vorwurf: Republikanische Beobachter durften in Philadelphia nicht in Wahllokale

Auch aus Philadelphia melden die Republikaner möglicherweise Wahlmanipulation. Laut der US-Seite Fivethirtyeight.com berichtet Joe DeFelice, Mitglied des Republican City Committee von Philadelphia, dass republikanische Wahlbeobachter an verschiedenen Orten der Stadt nicht in die Wahllokale durften oder rausgeworfen worden sind.

Auch auf Twitter berichtet ein Minority Inspector, also ein republikanischer Wahlbeobachter, dass ihm nicht erlaubt wurde, den Raum zu betreten:

In einem Fall soll dem Bericht nach ein Wahlhelfer dabei beobachtet worden sein, wie er für einen Wähler den Knopf gedrückt hat - also die Stimmabgabe durchgeführt hat.

Twitter-User berichten: Computern lassen Trump-Wahl nicht zu

Bei dem Kurznachrichtendienst Twitter melden sich zudem zwei User zur Wort. Verschiedene Personen hätten nicht ihrem Favoriten wählen können. Denn wenn sie auf ihrem Wahlcomputer Donald Trump gedrückt hätten, wäre das Licht bei Hillary Clinton angegangen. Mit Videos und Bildern versuchen diese ihre These zu untermauern. Von anderen Quellen ist aber nichts Entsprechendes zu lesen.