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US-Wahl 2016: Das Netz leidet mit Sandra Maischberger

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MAISCHBERGER
Sandra Maischberger litt während ihrer Talkshow deutlich | ARD Mediathek
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Sandra Maischberger hatte es diese Nacht nicht einfach. Während in den USA noch die Stimmen ausgezählt wurden, musste die Moderatorin das ARD-Publikum mit ihren Talkgästen zwischen den Verkündungen der letzten Prognosen unterhalten.

Und das fiel ihr nicht einfach. Zum einen, weil sie hörbar heiser war. Ihr Gesicht wirkte verschwitz, stellenweise verzog sie in Schmerzen. "Wie eine Käsereibe" höre sie sich an, befanden Twitter-Nutzer.

Nicht nur das, sie hatte auch mit einer herausragend drögen Auswahl von Gästen zu kämpfen. Der Schauspieler Hannes Jaenicke erklärte, dass er aus den USA zurückkehren wird, wenn Trump gewinnt - was man als deutsche Schauspieler eben so sagt.

Lediglich die Model-Agentin Nadja Atwal brachte etwas Leben in die Sendung. Die Trump-Anhängerin brachte die demokratische Kandidatin Hillary Clinton in Verbindung mit dem Ku-Klux-Klan. Trump dagegen habe mit der rassistischen Gruppe nichts zu tun. "Wenn es eine Verbindung zwischen einem Kandidaten gibt, dann zu Clinton", sagte sie. Ihre Begründung: Der Gründer des Clans sei ein Demokrat gewesen.

Das Urteil der Zuschauer war hart.

Vielleicht wäre Maischberger heute Nacht besser im Bett geblieben.

Alles Aktuelle zur Wahlnacht in den USA findet ihr in unserem News-Blog.