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Umstrittene Prognosen: Clinton führt in den entscheidenden Swing-States

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Es ist ein neues und recht gewagtes Prinzip, mit dem das Startup Votecastr seine Wahl-Prognosen berechnet. Doch die ersten Vorhersagen sind durchaus interessant: Die Datenanalysten gehen derzeit davon aus, dass Clinton allen der sieben Swing-States für sich entscheiden wird.

Für seine Prognose hat Livecastr unzählige Daten über die amerikanischen Wähler gesammelt. So soll es dem Startup gelungen sein, aussagekräftige Profile der Wähler zu erstellen, die Aufschluss darüber geben, wer sie sind und wen sie wählen.

Am Wahltag selbst wird nun zwar nur errechnet, wie viele Menschen tatsächlich ihre Stimme in den entsprechenden Staaten abgeben haben. Aus diesen Zahlen wird dann eine Prognose erstellt, die live aktualisiert wird, bis das endgültige Wahlergebnis feststeht.

Die Prognose sieht Clinton klar vorne. Sie führt in Colorado, Florida, Nevada, Ohio, Pennsylvania und Wisconsin und Iowa - und somit allen wichtigen Swing-States.

Das Verfahren von Votecastr ist umstritten und wird zum ersten Mal bei einer großen Wahl als Vorhersage-Instrument genutzt. Es ist dasselbe Verfahren, mit dem die Parteien registrierte Wähler aufspüren und im Wahlkampf zur Stimmabgabe mobilisieren.

Damit stellt es eine Alternative zu klassischen Exit-Polls dar, den Befragungen vor den Wahllokalen.

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(lk)