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"Bauer sucht Frau": Klaus hofft auf eine zweite Chance

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Milchbauer Klaus ist mit Nachrückerin Conny wesentlich glücklicher

Adjektiv- und Alliterations-Allzweckwaffe Inka Bause hat in der neuen Folge "Bauer sucht Frau" wieder reichlich Einblick in das Leben, Wirken und Lieben deutscher Bauern gegeben. Demensprechend drehten sich auch die meisten Gesprächsthemen der liebestollen Landwirte selbstredend um Ackerbau und Viehzucht: ob Naturdarm, Ziegensalami oder das richtige "Putt Putt Putt" für Hühnerflüsterer in spe.

Los ging es mit Daniel und der jungen Lina, die mit erstaunlich authentischen Gefühlen aufwartete. Und nein, nicht nur bei ihrer Reaktion auf die Tatsache, dass Wurst hin und wieder im Naturdarm daherkommt. Vielmehr kullerten ihr dicke Krokodilstränen über die Wangen als es darum ging, ihren Daniel vorübergehend zu verlassen. Immerhin können sich die beiden Turteltauben eine gemeinsame Zukunft vorstellen.

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Junge Küken, alte Hengste

Etwas rustikaler ging es bei Bauer Gerhard und seiner Nicole zu. Zuerst hieß es, mit einem sächsischen "Pütt Pütt Pütt" das frivole Federvieh anzulocken, dann gab es noch eine kleine Nachhilfestunde in Biologie. Wo die kleinen Küken herkommen, wollte Gerhard von Nicole wissen. Der Vater von acht Kindern kennt sich in diesem Metier besonders gut aus, schließlich stammt sein Nachwuchs nicht von ein und derselben Glucke. Später ging es dann noch hoch zu Ross auf die Weide. Das heißt, Gentleman Gerhard ritt dort nonchalant hin, während Nicole ihm im Sauseschritt folgen musste. "Du bist ne junge Frau, die muss das Bein noch hochkriegen!"

Klaus haderte derweil mit seiner Partnerwahl, die er in Person von Sabrina getroffen hat. Denn bei ihr habe "das i-Tüpfelchen einfach gefehlt". Glücklicherweise sah es die sachliche Sabrina ähnlich und stieg ohne zu murren ins Taxi. Doch so ganz alleine wollte Klaus auch nicht bleiben. Also nahm er seinen Mut zusammen und schrieb der zuvor geschassten Conny. Und siehe da: die Aussortierte kam tatsächlich zurück und brachte das Herz von Klaus prompt in Wallung. "Im Nachhinein ist man immer schlauer", konstatierte Klaus.

Z wie Ziege

Ziegenbauer Roland verwöhnte derweil seine Verena - na klar - mit Ziegen. Zum Liebkosen bekam sie gleich bei der Begrüßung ein kleines Zicklein in den Arm gedrückt, wenig später gab's Ziege im etwas anderem Aggregatszustand: als Salami zum Bier kredenzt - "denn die Taxifahrerin mag Fleisch".

Das Bruderpaar Bernd-Udo und Berthold wollte für seine zwei Hofgäste in der Zwischenzeit ebenfalls nur das Beste. Der Weg dorthin? Der eine überraschte mit Arbeit für die Liebste, der andere mit Trompetenklängen und einem Hufeisenspiel. Das gefiel den zwei potenziellen Schwägerinnen tatsächlich ganz gut. Erst recht, weil beide nicht ungeküsst ins Bett gehen mussten...