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Was Donald Trump jetzt über den Klimaschutz sagte, ist äußerst beunruhigend (US-Wahl im Live-Blog)

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DONALD TRUMP
Donald Trump kündigte an, sämtliche Ausgaben der USA für Klimaschutz streichen zu wollen | Carlo Allegri / Reuters
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  • Vorzeitigen Stimmabgaben signalisieren einen Vorteil für Hillary Clinton in zwei wichtigen Swing States
  • Aufgrund einer vermeintlichen Bedrohung haben Beamte des Secret Service Donald Trump bei einer Rede abrupt von der Bühne geholt
  • Hier geht es zum aktuellsten Live-Blog vom Montag, den 7. November

Die Vereinigten Staaten wählen am Dienstag ihren 45. Präsidenten. Für die Demokraten geht die ehemalige First Lady Hillary Clinton ins Rennen. Bei den Republikanern konnte sich der umstrittene Großunternehmer Donald Trump durchsetzen.

Während des Wahlkampfes mussten beide Seiten bereits mit schweren Vorwürfen und Affären kämpfen. So hat das FBI kurz vor der Wahl die Ermittlungen wegen Clintons Mail-Affäre aufgenommen. Trump wird vorgeworfen, eine 13-Jährige vergewaltigt zu haben.

Weitere Nachrichten vom US-Wahlkampf findet ihr hier.

Die aktuellen Entwicklungen zu den US-Wahlen könnt ihr in dem HuffPost-Live-Blog nachlesen:

20.28 Uhr: Donald Trump macht beunruhigende Äußerung zum Thema Klimaschutz

Zum Thema Klimaschutz hörte man von Kandidat Donald Trump bisher wenig Konkretes. Klar war aber: Er hält den Klimawandel im Prinzip für Schwachsinn.

Bei der "Michigan Rally" sagte er nun vor wenigen Tagen, er wolle hohe Summen, welche an die UN und den Klimaschutz gehen, streichen, und stattdessen in die amerikanische Infrastruktur stecken.

Insgesamt soll es um etwa 100 Milliarden Dollar gehen, die Trump kürzen will.

Hier geht's zum (englischen) Original-Artikel mit Trumps Aussagen zum Klimaschutz.

19.20 Uhr: Kalifornischer Pfarrer bezeichnet Clinton-Wahl als "Todsünde"

Bereits im Oktober schrieb der Bischof von San Diego (Kalifornien) in einem offenen Brief, wer Clinton wähle, begehe "eine Todsünde" und würde zur Hölle fahren.

Als Reaktion darauf forderten nun gleich zwei Kirchen-Gemeinden aus dem demokratisch geprägten Kalifornien, die Enthebung jenes Bischofs aus seinem Amt. Zudem wird der Pfarrer mit dem Tode bedroht.

19.01 Uhr: Hillary Clinton führt in mehr Umfragen als seinerzeit Obama

In den zwei Monaten vor der Präsidentschaftswahl lag Kandidatin Hillary Clinton in 93 Prozent der Umfragen vorne. Das berichtet die amerikanische Huffington Post. Kandidat Trump entschied nur etwa 3 Prozent der Umfragen für sich.

Barack Obama hatte im Jahr 2008 im selben Zeitraum 83 Prozent der Umfragen im Wahlkampf gegen John McCain für sich entschieden. 2012 waren es sogar nur 62 Prozent gegen Republikaner Mitt Romney.

Mehr Informationen und Vergleiche mit dem Wahlkampf aus dem Jahr 2012 findet ihr hier.

16.34 Uhr: Trump verursacht historischen Kursfall am amerikanischen Aktienmarkt

Zum ersten Mal seit dem Jahr 1980 ist der amerikanische Aktienindex S&P 500 neun Tage in Folge gefallen. Als Ursache dafür sehen amerikanische Medien den schrumpfenden Vorsprung Clintons im US-Wahlkampf.

Das soll erst der Anfang sein: Die Citigroup geht davon aus, dass eine Präsidentschaft Trumps die gesamte Weltwirtschaft in eine Krise stürzen könnte. Das berichtete die Huffington Post USA am Sonntagnachmittag.

15.28 Uhr: Clinton geht mit Kundgebung um Mitternacht in den Wahltag

Die US-Demokratin Hillary Clinton will mit einer Kundgebung um Punkt Mitternacht im Bundesstaat North Carolina in den Wahltag gehen. Wie ihr Team mitteilte, soll die Veranstaltung in Raleigh bis Dienstagmorgen zwei Uhr Ortszeit dauern.

Zu diesem Zeitpunkt ist der Wahltag bereits offiziell eröffnet: In zwei Weilern in New Hampshire stimmen die Wähler traditionell bereits um Mitternacht ab. Das erste Ergebnis - aus Dixville Notch mit gerade Mal sieben registrierten Wählern - wird schon kurz danach erwartet.

13.50 Uhr: Latino-Wähler könnten Clinton den Sieg in Nevada bringen

In Clark County, dem bevölkerungsreichsten Gebiet des Bundesstaates Nevada, zeichnet sich ein Vorsprung für Clinton ab.

Mit einer überraschend hohen Wahlbeteiligung an den vorzeitigen Wahlen am vergangenen Freitag, haben die ansässigen Latinos der demokratischen Partei mehrere zehntausend Stimmen verschafft.

Die amerikanische Nachrichtenseite Politico zitiert aus mehreren Umfragen, welche Clinton bei etwa 72.00 Stimmen in Clark County sehen. Barack Obama hatte 2012 dort mit etwa 71.000 Stimmen gewonnen.

10:20 Uhr: Frühwähler-Zahlen deuten auf Clinton-Sieg hin

Nachdem Trump in Umfragen unter der Woche aufgeholt hatte, signalisieren die vorzeitigen Stimmabgaben einen Vorteil für Hillary Clinton in zwei wichtigen Swing States.

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dass Clinton in Nevada mit 46.000 Stimmen oder sechs Prozent führt. Jon Ralston, in Nevada eine Institution in Umfrage-Analysen, habe die Republikaner im Bundesstaat bereits für "tot" erklärt.

Auch in Florida sieht die amerikanische Zeitung "Politico" Clinton nach der vorzeitigen Stimmabgabe am Samstagabend vor Trump - wenn auch nur knapp.

8:40 Uhr: IS ruft zu Anschlägen am Tag der US-Wahl auf

Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) ruft für den Tag der Präsidentschaftswahl in den USA zu Anschlägen auf. In einem Essay fordern die Dschihadisten von ihren Anhängern, Amerikaner zu attackieren, die zur Wahl gehen.

Lies mehr: IS ruft zu Anschlägen am Tag der US-Wahl auf - Muslime sollen nicht wählen gehen

8:30 Uhr: Panik während Wahlkampfauftritt: Plötzlich zerren Secret-Service-Beamte Donald Trump von der Bühne

Aufgrund einer vermeintlichen Bedrohung haben Beamte des Secret Service den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump bei einer Rede im US-Staat Nevada abrupt von der Bühne geholt. Den Vorfall seht ihr im Video.

Ein Mann aus dem Publikum wurde festgenommen, kurze Zeit später aber wieder freigelassen, wie der örtliche Sender KRNV am Samstag nach dem Vorfall in der Stadt Reno berichtete. Eine Waffe wurde nach Angaben des Secret Service nicht gefunden. Trump kam wenige Minuten nach dem Vorfall auf die Bühne zurück und setzte seine Rede fort.

(Mit Material der dpa)