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"Angekettet wie ein Hund" - Mysteriöser Serienmord schockiert USA

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POLICE CRIME SCENE
A night time street scene with focus on a 'Police Line Do Not Cross' tape across. | Thomas Faull via Getty Images
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Eine Schock-Meldung erschüttert die USA: Zwei Monate lang hat ein Mann eine Frau in einer Hütte auf seinem Grundstück in South Carolina festgehalten. Er kettete sie in einem fensterlosen Raum fest. Dank eines Tipps wurde die 30-Jährige Kala B. diese Woche befreit. Das berichtet die "Welt".

Der Tatverdächtige, Todd K., soll den Beamten bereits wegen einiger Sexualdelikte bekannt gewesen sein. Nach seiner Festnahme habe er gestanden, im Jahr 2003 vier Menschen getötet zu haben. Er könnte jedoch für weitere ungeklärte Todesfälle verantwortlich sein. Die Polizei spricht von bis zu sieben möglichen Mord-Opfern.

Seit dem Spätsommer waren die nun befreite Frau und ihr 32 Jahre alter Freund als vermisst gemeldet. Ermittler durchsuchten auch die Farm des mutmaßlichen Mörders. Als sie sich einem Container näherten, hörten die Polizisten Hilferufe. Als sie hineinblickten, fanden sie das Opfer wie einen Hund angekettet vor. „Dank der Gnade Gottes haben wir dieses arme Mädchen lebendig gefunden“, sagte der zuständige Scheriff Medienberichten zufolge.

"Ein höllischer Ort"

Der Sheriff beschrieb den Container als "einen höllischen Ort, gerade während des heißen Sommers". Es habe dort weder Licht, noch Fenster, noch frische Luft. Zweimal am Tag soll die Frau Wasser und Essen bekommen haben. Bislang wurde noch nicht bekannt, ob die Frau weitere Misshandlungen über sich ergehen lassen musste.

Der Besitzer des Grundstücks, Todd K., wurde festgenommen. Bei ihm wurden laut Staatsanwalt Barnett Waffen und eine große Menge Munition entdeckt. Am Freitag fand die Polizei auf demselben Grundstück eine vergrabene Leiche, sagte der Sheriff. Die Todesursache sei noch unklar. Am Samstag gaben die Behörden bekannt, dass es sich bei dem Toten um den vermissten Freund der befreiten Frau.

Bis zu sieben Morde

Die Polizei sagte auch, der 45-Jährige könnte für bis zu sieben Tötungen verantwortlich sein. US-Medien sind schockiert über die Bluttat, die in einigen Gegenden trotz des US-Wahlkampfs sogar Top-Meldung war.

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(pb)