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Große Karrierepläne bei Prince Michael Jackson: Er will im Musik-Business Fuß fassen

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Prince Michael Jackson will im Musikbusiness Fuß fassen

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Prince Michael Jackson (19) eifert seinem berühmten Vater nach. Der Sohn des King of Pop Michael Jackson ("Thriller"), der 2009 im Alter von 50 Jahren verstorben ist, will sich als internationaler Musikproduzent einen Namen machen. "Musik ist ein großer Teil meines Lebens", sagte der 19-Jährige in einem Interview mit der "Los Angeles Times". "Sie hat mich zu dem gemacht, der ich bin."

"King's Son Productions"

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In seinem Luxusanwesen Hayvenhurst (Kalifornien), in dem schon Jacko seine legendären Alben "Off the Wall" und "Thriller" aufgenommen hat, gründete Prince Jackson sein Unternehmen "King's Son Productions". Hier will er aufwändige Musikalben realisieren - und nebenbei fürs Wirtschaftsstudium büffeln.

Es sei immer sein Wunsch gewesen, in der Musikbranche Fuß zu fassen. Als ihn vor Jahren sein Vater gefragt habe, was er mal werden wolle, sei seine Antwort gewesen: "Produzent und Regisseur!" Das Video zum Song "Automatic" des norwegischen Rappers O-Bee, der mit seinem Vater befreundet war, hat Jackson jun. bereits produziert.

Der Tod des Vaters ist allgegenwärtig

Hayvenhurst mutet an wie ein Jacko-Museum. Die Wände hängen voll mit Bildern von Michael Jackson und anderen Stars. "Für mich sind das nur Familienfotos", sagt Prince. Das Haus sei sein Heiligtum.

Nach dem Tod des King of Pop zog Großmutter Katherine Jackson (86) dort ein und kümmerte sich um die drei Kinder von Michael, die das dramatische Ende ihres Vaters noch immer nicht verwunden haben.

"Ich denke, es ist nichts, an das du dich jemals gewöhnst", sagt Prince in dem Zeitungsinterview. "Er wird immer ein Teil deines Lebens sein, der fehlt. Ich gehe damit um, indem ich ihn auf jede erdenkliche Art und Weise in mein Leben integriere. Im Logo meiner Firma sind kleine Elemente von ihm enthalten, ich benutze seine Metaphern und versuche, alles so zu machen, wie er es uns beigebracht hat."

"Mein Vater sprach mit mir wie mit einem Erwachsenen"

Sein Vater sei keineswegs seltsam oder gar verrückt gewesen. Selbst als er bei ihm und seinen Geschwistern Paris (18) und Blanket (14) bei Auftritten in der Öffentlichkeit die Gesichter verschleierte, habe das einen triftigen Grund gehabt. "Mein Vater sprach mit mir wie mit einem Erwachsenen", erzählt Prince. "Er sagte, der Grund für die Masken sei, dass wir auch ein Leben ohne ihn haben könnten." Dieses Leben würde aber nur funktionieren, wenn niemand die Gesichter seiner Kinder erkenne.

Bei der Wahl ihrer Freunde habe Papa Michael seinen Kids Vorsicht, ja Misstrauen, eingehämmert. "Er sagte: 'Traut niemanden, auch wenn das, was sie sagen, zunächst gut klingt. Informiert euch. Es gibt eine Menge Leute, die nur mit uns zusammen sein wollen, bloß weil wir die sind, die wir sind."