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Geheimdienst enttarnt 20 Islamisten in der Bundeswehr

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BUNDESWEHR
Soldaten der Bundeswehr vor dem Verteidigungsministerium in Berlin (Archivbild) | Fabrizio Bensch / Reuters
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  • Laut einen Medienbericht soll der Militärische Abschirmdienst 20 Islamisten in der Bundeswehr enttarnt haben
  • Die Islamisten wollten dort vermutlich lernen, mit Waffen umzugehen
  • Verteidigungsministerin von der Leyen will ab 2017 Bewerber für den Bundeswehrdienst einer Überprüfung unterziehen

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat 20 Islamisten in der Bundeswehr enttarnt. Darüber hinaus würden 60 Verdachtsfälle verfolgt, teilte der Militärnachrichtendienst den Zeitungen der Funke Mediengruppe am Samstag mit.

In "islamistischen Kreisen" werde der Dienst in der Bundeswehr befürwortet, um den Umgang mit Waffen zu lernen. Es bestehe die Besorgnis, "dass gewaltbereite Extremisten der Propaganda Folge leisten".

Aus den Rekrutierungsbüros seien "einzelne Anfragen von Bewerbern bekannt, die sich in auffälliger Weise für den Dienst in der Bundeswehr interessieren, einen Verpflichtungswunsch von nur wenigen Monaten äußern und sich ausdrücklich für eine intensive Waffen- und Geräteausbildung interessieren“, heißt es in der Mitteilung des MAD.

Ab 2017 sollen zusätzliche Überprüfungen von Bewerbern stattfinden

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will deshalb nach Informationen der Funke Mediengruppe ab Juli 2017 jeden Bewerber für die Bundeswehr einer Sicherheitsüberprüfung unterziehen. Darüber werde der Bundestag schon in der kommenden Woche beraten. Die Bundeswehr rechne mit 20.000 Sicherheitsüberprüfungen zusätzlich im Jahr.

Mehr zum Thema: Von der Leyen: "Muslime sind für die Bundeswehr unverzichtbar"

Im Gesetzentwurf heißt es den Angaben zufolge, aktuell lägen Hinweise vor, dass islamistische Kreise versuchen, sogenannte Kurzzeitdiener in die Bundeswehr zu bringen, damit sie eine Ausbildung mit Waffen erhalten.

Im Gesetzentwurf verweise das Verteidigungsministerium auch auf Beispiele bei den afghanischen Streitkräften. Dort würden islamistische Terroristen immer wieder Soldaten zu Attentaten auf Kameraden oder verbündete Streitkräfte anstiften.

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(lp)