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"Gregs Tagebuch": Teil 11 der beliebten Kinderbuchreihe ist da

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Greg Heffley mit seinem Schöpfer Jeff Kinney

Etwa ein Jahr mussten die Fans von "Gregs Tagebuch" auf einen neuen Band aus der Reihe warten. Jetzt ist Teil 11, "Alles Käse!" (Bastei Lübbe/Baumhaus, 224 Seiten, 14,99 Euro), da. Vergeblich gewartet hat unterdessen ein großer Fan der Comic-Roman-Reihe von Star-Autor Jeff Kinney (45) auf seine Geburtstagsgäste - und Kinney hat gehandelt. In den USA hatte der neunjährige Mahlon bereits alles für seine Geburtstagsparty unter dem Motto seiner Lieblingsbücher um Greg dekoriert. Nach einem Umzug wollte er laut dem "People Magazine" mit seinen neuen Klassenkameraden feiern - allerdings erschien niemand.

Nachdem Mahlons enttäuschte Mutter in ihrem Blog über das Party-Debakel berichtet hatte, gab es aber nicht nur aufmunternde Worte anderer Eltern. Jeff Kinney soll sich via Facetime selbst bei Mahlon gemeldet haben, um ihm zu gratulieren. Dazu gab es natürlich auch eine handsignierte Ausgabe von "Gregs Tagebuch 11". Und damit dürfte Mahlon wieder einiges zu lachen gehabt haben...

Ausschnitte aus einem "Gregs Tagebuch"-Film sehen Sie auf Clipfish

Darum geht's in "Gregs Tagebuch 11"

Fans der Buchreihe wissen: Gregs Mom ist immer bemüht, das Beste aus ihrem Sohn herauszuholen. Dazu gehört zum Leidwesen des Teenagers nicht, sich den Tag mit Videospielen zu vertreiben. Endlich scheint Greg aber auch Gefallen an Büchern gefunden zu haben, von Reiner Grusels "Schlotterbein"-Reihe ist er wie besessen.

Auch sonst steht der elfte Band der Reihe ganz im Zeichen des Grauens: Gänse terrorisieren die Stadt, Halloween steht an, Mom zwingt Greg, Freundschaft mit einem Jungen ohne Fernseher zu schließen, das Hausschwein der Familie Heffley kämpft um sein Leben - und Greg muss lernen, das Waldhorn zu spielen. Nur um am Ende zu erkennen: Seine Mom und sein bester Freund Rupert laufen ihm in Sachen Beliebtheit locker den Rang ab... Da hilft auch ein selbst produzierter Horror-Streifen nichts.

Der Erfolg von "Gregs Tagebuch"

Jeff Kinney zählt dank "Gregs Tagebuch" zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Welt. Auf der aktuellen "Forbes"-Liste der bestbezahlten Autoren liegt er hinter "Thriller"-Experte James Patterson mit geschätzten Einnahmen von 19,5 Millionen Dollar auf Platz zwei - noch vor "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling... Eine Sonderauswertung von GfK Entertainment anlässlich des "Welttag des Buches" im April 2016 ergab zudem: Der US-Amerikaner ist in Deutschland der meistverkaufte Autor der vergangenen fünf Jahre.

Mehr als 180 Millionen Exemplare der Reihe sollen laut der Website wimpykid.com bisher weltweit verkauft worden sein, es gibt demnach 61 verschiedene Ausgaben in 52 Sprachen. Die offizielle Facebook-Seite der Reihe, die im Original "Diary of a Wimpy Kid" heißt, hat 5.155.227 "Gefällt mir"-Angaben... Zudem wird es einen neuen "Greg"-Film geben - er basiert auf dem neunten Buch der Reihe, "Böse Falle!", in dem die Familie Heffley auf einem Roadtrip ist.

Kinney findet mit seinen Comic-Romanen um den pubertierenden, selbstverliebten und egozentrischen Greg offenbar genau die richtige Mischung, um junge Leser zu begeistern. Der Text im flapsigen Tagebuch-Stil ist geprägt von kurzen, prägnanten Sätzen und wird aufgelockert durch die vielen Zeichnungen im Comic-Stil. So schaffen es auch unsichere Leser, die Bücher in kurzer Zeit zu verschlingen. Zahlreiche kleine Lesemuffel sind dadurch schon zu echten Leseratten geworden, wie Hunderte begeisterter Eltern berichten.