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Gastronom Til Schweiger: So vielfältig ist die Karte des "Barefoot Deli"

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Wladimir Klitschko (l.) kam zur Eröffnung von Til Schweigers Restaurant in Hamburg

"Barefoot"-Produktionen im Kino, "Barefood"-Speisen auf dem Tisch. Multitalent Til Schweiger (52, "Der bewegte Mann") hat in Anlehnung an seine erfolgreiche Produktionsfirma unter dem Wortspiel "Barefood Deli" sein eigenes Restaurant in Hamburg eröffnet. Zur großen Einweihungsparty drückte sich mit Stars wie Boxer Wladimir Klitschko, Udo Lindenberg, Ex-Fußballer Thomas Helmer oder "Tatort"-Kollege Fahri Yardim die deutsche Prominenz die Klinke in die Hand. Und bekam weitaus persönlichere Gerichte serviert, als ihnen wohl bewusst gewesen sein dürfe.

Im Interview mit der Zeitschrift "Gala" verriet Schweiger nämlich seine internationalen und doch sehr privaten Inspirationsquellen: "Ein guter Freund von mir, DJ Smash, im Zweitberuf Gastronom, besitzt 20 Restaurants in Moskau. Da hab ich ein paar Rezepte mitgenommen und nachgekocht. Und ich habe auf Mallorca ein Lieblingsrestaurant, das 'Emilio', sein Thunfisch auf Zucchini-Spaghetti ist Geschmacksexplosion pur."

Essen für Schnösel gibt es in seinem Restaurant nicht, wie Til Schweiger bei Clipfish klargestellt hat

Bunt gemischte Kost

Doch nicht nur Freunde vom Fach durften Gerichte beisteuern: "Es sind auch Rezepte von meiner ehemaligen Haushälterin auf Mallorca dabei, zum Beispiel ihr Mozzarella auf Orange mit roten Zwiebeln und gerösteten Pinienkernen. Der Knaller!"

Auch sein Vater ist laut Schweiger mit einem "Mega-Gericht" auf der illustren Speisekarte vertreten, einem "Chicorée-Auflauf mit Tiroler Schinken und Hackfleisch." Und damit nicht genug, verkündet der Darsteller stolz: "Auch meine Kinder haben ihre eigenen Gerichte auf der Karte: Von Valentin kommen zum Beispiel Tacos." Wollen die rund 200 Gäste, die insgesamt auf den zwei Ebenen des "Barefood Deli" Platz finden, direkt etwas von Schweigers Kochkunst kosten, ist die Bestellung eigentlich klar: "Meine Bolognese ist definitiv gesetzt", scherzt er im Interview. Na dann: Guten Appetit!