Huffpost Germany

Ausstieg bei "Höhle der Löwen": Jochen Schweizer ist künftig kein Löwe mehr

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken

Jochen Schweizer wird ab sofort nicht mehr als Löwe im TV zu sehen sein

Sein Ausstieg als Investor bei der VOX-Sendung "Die Höhle der Löwen" kam zwar überraschend, doch der Grund für Jochen Schweizers Ankündigung klang durchaus plausibel. Weil er sich 2017 verstärkt seiner Firma widmen wolle, wolle er seine TV-Karriere vorerst auf Eis legen. Doch wie die "Bild"-Zeitung nun berichtet, sollen auch andere - weniger positive - Gründe eine Rolle bei der Entscheidung gespielt haben...

So habe Schweizer laut einem mit der Produktion vertrauten Insider ein "Ego-Problem". "Das Verhältnis zwischen ihm und den anderen vier Löwen in den letzten Wochen kann man durchaus als zerrüttet bezeichnen", zitiert das Blatt die Quelle. Laut Informationen der "Bild" gelte die Zusammenarbeit mit Schweizer außerdem als "schwierig" und sein Verhalten als "negativ impulsiv".

Auf Clipfish können Sie sich die Highlights aus der vergangenen Staffel noch einmal ansehen

Respektvoller Umgang?

Wenig Begeisterung löste die Art der Bekanntmachung seines Ausstiegs auch bei seinen Mit-Löwen aus. So bezeichnet Unternehmer Frank Thelen Schweizers Abgang gegenüber der "Bild" als "nicht fair". Schweizer selbst konnte das zerrüttete Verhältnis unter den Unternehmern jedoch nicht bestätigen. "Das Verhältnis unter den Löwen ist sowohl von Wettbewerb als auch von Kooperation geprägt. Es herrscht aber allgemein ein respektvoller Umgang", sagte er der "Bild". Er habe die Zeit in der Show als positiv empfunden.

Schweizer hatte am 1. November selbst via Pressemitteilung seines Unternehmens bekannt gegeben, dass er in der kommenden, vierten Staffel der beliebten TV-Show nicht wieder als Investor teilnehmen werde. Er wolle sich in der ersten Jahreshälfte 2017 uneingeschränkt seinem Konzern widmen. "Ich bin dem Sender Vox [...] unendlich dankbar, dass ich dieses einzigartige TV-Format von Anfang an, über drei Jahre hinweg, begleiten durfte", wird Schweizer dort zitiert.