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Ellen DeGeneres: So sehr litt sie nach ihrem Coming-out

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Die Menschen mögen offenbar ihre Authentizität: Ellen DeGeneres

Ellen DeGeneres (58) ist neben Oprah Winfrey (62) die wohl bekannteste Moderatorin der Welt. Ihre Talkshow "The Ellen DeGeneres Show" gibt es seit 2003. Unzählige Auszeichnungen hat sie in den vergangenen Jahren für ihre mittlerweile über 2.000 Show-Folgen erhalten, darunter Daytime Emmy Awards und People's Choice Awards. Die Moderatorin ist beliebter wie nie zuvor. Doch es ging ihr nicht immer so gut. Nachdem sie 1997 ihre Homosexualität öffentlich gemacht hatte, sah die Lage zunächst gar nicht gut aus.

"Zeit ist seltsam. Ich war ganz unten, hatte kein Geld und keine Arbeit in Aussicht. Aber ein Schritt nach dem anderen wurde es besser. Es wurde viel besser als besser", erzählt DeGeneres im Interview mit dem "Out"-Magazin. Nach ihrem Coming-out wurde DeGeneres' damalige Sitcom "Ellen" eingestellt. "Ich war die Pointe vieler Witze", erinnert sie sich. Weiter sagt sie: "Ich habe über manche gelacht, aber realisiert, dass am anderen Ende der Witze eine Person ist. Es ist grausam. Ich mochte noch nie böswillige Comedy - und das wurde mir noch wichtiger, nachdem ich die Breitseite davon abbekommen hatte."

Mehr über Ellen DeGeneres erfahren Sie in "Ich mach doch nur Spaß!"

Das Geheimnis ihres Erfolgs

Doch warum ist sie heute so erfolgreich? Nach und nach habe DeGeneres sich das Selbstvertrauen erarbeitet, um "authentisch zu sein. Was ich über die Menschen gelernt habe, ist, dass viele Leute ebenfalls authentisch sein wollen. Ich glaube, die Menschen mögen diese Authentizität und sie fühlen sich dazu hingezogen, egal ob sie mich voll unterstützen, ob sie meinen Lifestyle mögen, oder ob sie es mögen, dass ich mit einer Frau verheiratet bin." 2008 wurden DeGeneres und ihre Partnerin Portia de Rossi (43) getraut.