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Til Schweiger: Dana Schweiger spricht erstmals über die Trennung

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Dana Schweiger kämpft mit den Tränen

"Es ist ein bisschen so, als wenn man stirbt" - offen wie nie spricht Dana Schweiger (48) jetzt über die wohl schwerste Zeit ihres Lebens: die Trennung von Ehemann Til, dem Vater ihrer vier Kinder. In der ersten Folge der neuen Personality-Doku "6 Mütter" (sechs Folgen, Start am 8.11. um 21:45 Uhr bei VOX), die spot on news exklusiv vorliegt, gibt die erfolgreiche Unternehmerin einen sehr seltenen und intimen Einblick in ihre Gefühlswelt.

Neben Schweiger sind in der neuen TV-Reihe auch Entertainerin Ute Lemper, Ex-Eisschnellläuferin Anni Friesinger-Postma, Ex-Speerwerferin Christina Obergföll, Schauspielerin Nina Bott und der deutsch-türkische Soap-Star Wilma Elles zu sehen. Sie alle geben ganz private Einblicke in ihr Leben als Mutter und blicken gemeinsam in Einspielern auf die Höhen und Tiefen ihres Lebens zurück. Besonders emotional wird es in der Auftaktfolge, als Dana Schweiger mit ihrer Tochter Luna (19) über ihre vergangene Liebe zu Til, die Hochzeit und schließlich das Ende ihrer Ehe spricht.

Gemeinsam mit ihrer Tochter Luna trat Dana Schweiger bei der Tanzshow "Dance Dance Dance" an. Mehr dazu sehen sie auf Clipfish

"Wir haben uns oft gestritten"

Zehn Jahre lang waren Dana und Til Schweiger verheiratet, bis sie 2005 überraschend ihre Trennung verkündeten: "Wenn du dich entscheidest, zu heiraten, und dann auch Kinder zu bekommen, denkst du nie an Scheidung. Wir haben uns jedoch oft gestritten. Und an einem bestimmten Punkt habe ich gedacht: 'Das macht einfach alles keinen Sinn mehr, wenn man nicht mehr happy ist. Jeder hat das Recht happy zu sein!'", erklärt die 48-Jährige ihrer Tochter.

Gemeinsam mit Luna betrachtet sie die Bilder aus der Vergangenheit und reist gedanklich noch einmal zurück. "Es hat mir extrem wehgetan, dass unsere Familie auseinander geht. Es ist eben nicht 'nur' eine Scheidung. Ich würde sagen, dass es ein bisschen so ist, als wenn man stirbt. Wenn du jemanden liebst, dann hast du eine besondere Beziehung und das gibt man nicht so leicht auf."

"Ich habe wirklich viel geweint zu der Zeit"

Auch die 19-Jährige berichtet offen über die schwere Zeit der Trennung. "Am Anfang war es extrem schwierig, weil man sich natürlich gedacht hat, dass es unsere Schuld war. Wir dachten, dass es zu viel Stress für euch wäre. Man fühlt sich dann als Kind irgendwie schuldig." Später wird sie in einem Off-Kommentar noch deutlicher und erklärt: "Ich war endlos traurig. Das war echt scheiße. Ich habe wirklich viel geweint zu der Zeit."

Als sich Dana Schweiger diese Szene noch einmal gemeinsam mit den anderen fünf prominenten Müttern anschaut, schießen ihr die Tränen in die Augen. "Es ist immer sehr traurig, zu sehen, dass deine Kinder leiden aufgrund eines Fehlers, den wir gemacht haben. Man würde die Kinder immer davor schützen wollen, aber ich weiß nicht ganz genau, wie man das machen kann", gibt Dana Schweiger im Kreis der Mütter zu.

Was hätten sie besser machen können?

Auf eines scheint die vierfache Mutter jedoch stolz zu sein. "Nach all diesen Jahren finde ich, was wir ziemlich gut hingekriegt haben, ist, dass wir immer noch zusammen Weihnachten feiern", richtet sie ihre Worte an Luna und fragt, was sie und Til noch hätten besser machen können?

"Papa hätte mal seine Freundinnen richtig vorstellen können", entgegnet die 19-Jährige."Das war ja immer so: Oh, auf einmal war da eine Neue - nach ein paar Jahren oder wie lange die Beziehungen dann auch immer gehalten haben". Aktuell ist der Schauspieler mit der Regieassistentin Marlene Shirley liiert. Dana Schweiger ist offenbar noch immer Single.

"Ich habe natürlich immer gedatet und so", erklärt die 48-Jährige den Müttern. "Aber ich habe das immer fern von den Kindern gehalten, bis ich genau wusste, das könnte was sein und dann würden sie denjenigen kennenlernen. Aber zwischen Arbeit und Kindern war es ziemlich schwierig, Zeit für eine Beziehung zu haben." Und die fehlende Zeit sei schließlich auch jener Punkt gewesen, der das Paar Schweiger letztlich entzweit habe.