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Dieses Dokument löst eines der letzten großen Rätsel um Da Vincis Mona Lisa

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MONA LISA
Stuart Dee via Getty Images
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Jeder kennt ihr mysteriöses Lächeln: Die "Mona Lisa" von Leonardo Da Vinci ist eines der berühmtesten Kunstwerke der Welt.

Das Ölgemälde hängt im Pariser Louvre und zieht jährlich tausende Besucher an, die einen Blick auf die geheimnisvolle Frau werfen wollen.

Viele der Museumsbesucher stellen sich dabei, genauso wie Psychologen und Kunsthistoriker, seit Jahrhunderten die gleichen Fragen: Was hat Mona Lisas Lächeln zu bedeuten? Ist es überhaupt ein Lächeln? Und wie hat sie in Wirklichkeit ausgesehen?

Diese Geheimnisse wollen britische Künstler nun gelüftet haben.

Künstler haben eine Fotografie der Mona Lisa erstellt

Ein Team aus verschiedenen Künstlern hat sich zum Ziel gesetzt, klassische Porträts als realistische Fotos darzustellen. Sie wollten herausfinden, wie berühmte Künstler und Kunstwerke der Geschichte ausgesehen hätten, wenn es auch im 16. Jahrhundert schon Kameras gegeben hätte.

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Der britische Digitalkünstler Quentin Devine leitete das Team aus jeweils einem Fotografen, einem Stylisten und einem Make-Up-Artist. Dabei fotografierten sie zunächst ein Model, das dem Original bereits ähnlich sah. Mit Hilfe von Styling und Make Up verstärkten sie diese Ähnlichkeit noch.

mona lisa
Credit: Flickr / Taylor Herring

Am Ende verliehen sie den Fotografien mit Bildbearbeitungstechniken den letzten Schliff. Sie passten das Licht, die Textur und die Komposition des Bildes dem Original an. Dabei achteten sie darauf, dass die Bilder am Ende wie moderne Fotografien und nicht wie Gemälde aussahen.

Und so hätte die Mona Lisa laut den Künstlern fotografiert ausgesehen:

mona lisa
Credit: Flickr / Taylor Herring

Das Porträt der Mona Lisa in eine Fotografie zu verwandeln, dauerte laut den Experten insgesamt 36 Stunden.

Der britische Fernsehsender "Yesterday" hatte das Projekt in Auftrag gegeben.

"Leute haben sich seit Jahrhunderten gefragt, was hinter Mona Lisas unklarem Gesichtsausdruck steckt - lächelt sie gerade oder missbilligt sie etwas? Diese Wiederherstellung des Gemäldes legt nahe, dass es tatsächlich ein Lächeln war", sagte Adrian Wills, der Manager von "Yesterday", der britischen Tageszeitung "The Mirror. "Außerdem war sie vielleicht hübscher, als das Kunstwerk vermuten lässt."

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(lk)