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"The Voice": So hart sind die Knebelverträge für die Kandidaten

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THE VOICE OF GERMANY
Die Jury der sechsten Staffel von "The Voice": Andreas Bourani 8von links), Michi Beck, Yvonne Catterfeld, Smudo und Samu Haber | ProSieben/SAT.1/Richard Hübner
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  • Die "Bild"-Zeitung enthüllt, wie hart die Verträge bei "The Voice of Germany" sind
  • Die Kandidaten sind bis lange nach der Show daran gebunden

Jedes Jahr versuchen tausende durch die Casting-Show "The Voice" berühmt zu werden.

Doch das muntere TV-Spektakel hat offenbar eine Schattenseite. Die jungen Talente werden von ProSieben und Sat.1 gezwungen, regelrechte Knebelverträge zu unterschreiben. Das berichtet jetzt die "Bild"-Zeitung.

Bereits vor ihrem ersten Auftritt müssen die Kandidaten einem 51-seitigen Vertrag zustimmen. Dort wird unter anderem ganz deutlich geregelt, wie viel Geld sie verdienen.

Geld gibt es erst ab der ersten Live-Show

Erst ab der ersten Live-Show bekommen Teilnehmer etwas für ihren Auftritt: 300 Euro brutto. Der Sieger erhält für seine erste Single 7.500 Euro. Das erste Album bringt ihm dann 25.000 Euro ein. Und für jeden Einzelauftritt nach "The Voice" bekommt er 3.000 Euro. Außerdem pro Show zehn Tickets für Freunde und Familie.

Auch die weitere Zukunft wird - glaubt man der Boulevardzeitung - vertraglich geregelt. Für ein zweites Album gibt es zwischen 25.000 und 50.000 Euro, für ein drittes maximal 75.000 Euro.

Ein Anwalt bestätigte gegenüber der "Bild": "Die Vertragsregelungen sind nicht verhandelbar. Der Künstler bindet sich mit Haut und Haaren.“

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(lp)