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"Bild"-Herausgeber Kai Diekmann: "Es ist Zeit für einen jüdischen Bundespräsidenten"

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KAI DIEKMANN
"Bild"-Herausgeber twittert einen Vorschlag für das Bundespräsidentenamt. | Sean Gallup via Getty Images
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  • Die Suche nach einem Nachfolger von Joachim Gauck ist noch im vollen Gange
  • Jetzt meldet sich "Bild"-Herausgeber Kai Diekmann mit einem Vorschlag zu Wort
  • Er ist überzeugt: "Es ist Zeit für einen jüdischen Bundespräsidenten"

Die Große Koalition scheint bei ihrer Suche nach einem geeigneten Kandidaten für das deutsche Staatsoberhaupt nicht wirklich weiter zu kommen. Während die Suche nach einem potentiellen Nachfolger für Joachim Gauck also noch immer andauert, mischt sich nun "Bild"-Herausgeber Kai Diekmann mit einem Vorschlag in die Diskussion ein.

Diekmann ist überzeugt: Es ist Zeit für einen jüdischen Bundespräsidenten.

Auf Twitter schlägt er Salomon Korn für das Bundespräsidentenamt vor, den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Korn wurde im Getto Lublin geboren, das während der deutschen Besatzung in der polnischen Stadt eingerichtet wurde. Nach dem Krieg kam er mit seinen Eltern in ein Lager für "Displaced Persons“ nach Frankfurt. Korn studierte dann Architektur und Soziologie.

Er plante unter anderem den Neubau des Frankfurter Jüdischen Gemeindezentrums und war von 2003 bis 2014 Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Korn ist außerdem Kuratoriums-Vorsitzender der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg und beschäftigt sich mit verschiedenen Fragen der deutsch-jüdischen Gegenwart.

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