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Ego-Problem und Zoff mit Kollegen: Das steckt hinter Jochen Schweizers Weggang von "Die Höhle der Löwen"

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JOCHEN SCHWEIZER
Was steckt hinter Jochen Schweizers Ausstieg aus "Die Höhle der Löwen"? | Christian Charisius/dpa
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  • Der Investor Jochen Schweizer will die Vox-Show "Die Höhle der Löwen" verlassen.
  • Er gab an, sich im nächsten Jahr um ein eigenes Projekt kümmern zu wollen
  • Laut "Bild"-Zeitung stecken allerdings noch andere Gründe hinter dem Ausstieg

Der Star-Investor Jochen Schweizer überraschte Kollegen und Fans der Sendung "Die Höhle der Löwen": Am Dienstag kündigte er an, die Sendung zu verlassen, um sich im nächsten Jahr voll und ganz um seine Event-Arena in München kümmern zu können.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, gibt es aber noch einen ganz anderen Grund für Schweizers Ausstieg: sein Ego.

Die Zeitung zitiert einen Vertrauten der Sendungsproduktion mit den Worten: "Jochen hat ein Ego-Problem. Das Verhältnis zwischen ihm und den anderen vier Löwen in den letzten Wochen kann man durchaus als zerrüttet bezeichnen."

Schwierige Zusammenarbeit?

Aus Produktionskreisen soll es geheißen haben, dass die Zusammenarbeit mit Schweizer extrem schwierig war. Unter anderem, weil er nicht damit zurecht gekommen sei, dass der Investor Ralf Dümmel in der Sendung beliebter wurde als er.

Sein Verhalten sei zudem als "negativ impulsiv" beschrieben worden.

Die "Bild" berichtet weiter, dass deshalb einige seiner Kollegen froh waren, dass Schweizer die Sendung verlässt, auch wenn die Produktionsfirma und die anderen Löwen selbst erst sehr kurzfristig von seinem Ausstieg erfahren haben sollen.

Thelen: "Meiner Meinung nach nicht fair"


Investor Frank Thelen
sagte deshalb gegenüber "Bild": "Wie Jochen jetzt aus der Sendung abgegangen ist, war meiner Meinung nach nicht fair. Natürlich kann er den Zeitpunkt seines Ausstiegs selbst wählen, aber er hätte wenigstens die Ausstrahlung der letzten Folge abwarten können."

Schweizer selbst beschreibt gegenüber der "Bild"-Zeitung allerdings ein positiveres Bild der Zusammenarbeit. Zwar habe es Höhen und Tiefen gegeben, schließlich sei das Verhältnis unter den Löwen sowohl von Wettbewerb als auch von Kooperation geprägt gewesen.

"Es herrscht aber allgemein ein respektvoller Umgang. Insgesamt habe ich die Zeit in der Show, mit dem Produktionsteam und den anderen Löwen als positiv empfunden", betont Schweizer.

In Bezug auf das ihm vorgeworfene Ego-Problem mit Dümmel erwiderte er gegenüber der Zeitung: "Ich freue mich für Ralf."

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(ks)