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Neue "Wikileaks"-Enthüllung bringt Clinton in Bedrängnis

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CLINTON
Eine neue "Wikileaks"-Enthüllung bringt Hillary Clinton in Bedrängnis | JEWEL SAMAD via Getty Images
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  • Hillary Clinton soll von einer CNN-Mitarbeiterin Interview-Fragen zugespielt bekommen haben
  • Das geht aus einer Enthüllung der Internet-Plattform "Wikileaks" hervor

Die Schlammschlacht kurz vor der US-Präsidentenwahl am 6. November geht weiter. Jetzt bringt eine weitere Enthüllung Hillary Clinton in Bedrängnis.

Eine Kommentatorin des Senders CNN soll dem Team von Clinton vor deren TV-Auftritten Fragen zugesteckt haben, die ihr vor der Kamera gestellt werden würden.

CNN ist "total beunruhigt"

CNN zeigte sich in einer Reaktion auf entsprechende Enthüllungen der Internetplattform "Wikileaks" "total beunruhigt" über das mutmaßliche Verhalten von Donna Brazile.

Diese hatte erst im Juli ihren Posten als Kommentatorin bei dem TV-Sender aufgegeben, als sie zur Übergangschefin des Nationalkomitees der Demokraten berufen wurde.

Die "Wikileaks"-Enthüllung vom Montag stammt von einem mutmaßlichen Hackerangriff auf das E-Mail-Konto von Clintons Wahlkampfchef John Podesta.

Brazile trat als Kommentatorin zurück

Demnach soll Brazile im März Clintons Kampagnenteam vorab eine Frage zugeschanzt haben, die der Präsidentschaftskandidatin bei einer TV-Debatte in der Stadt Flint gestellt werden sollte.

"Wikileaks" hat damit mindestens zum zweiten Mal enthüllt, dass Brazile mit Clinton-Vertrauten über Fragen sprach, mit denen die Bewerberin vor der Kamera konfrontiert gewesen sein könnte.

CNN beteuerte indes, man habe Brazile niemals Zugang zu Fragen oder Vorbereitungsmaterial zu einer vom Sender übertragenen Veranstaltung gewährt. Deren Rücktritt als Kommentatorin habe CNN vor zwei Wochen formal angenommen, hieß es weiter.

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